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Julia Engelmann: Keine Ahnung, was für immer ist │ Rezension

Lieber wach sein als zu schlafen, um nichts zu verpassen, das Gefühl noch ein bisschen länger zu genießen. Allein tanzen, lange reden, einfach nur im Hier und Jetzt sein. Zweifeln, und trotzdem weitermachen. Engelmanns Gedichte sind voll der Leichtigkeit und Schwere eines nie enden wollenden Seins.
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Ragnar Jónasson: Nebel | Rezension

Als Erna sich entscheidet, ihren Mann zu heiraten, entscheidet sie sich auch für seinen Hof. Abgelegen, über viele Monate im Jahr stockfinster, Kerzen gegen die ständigen Stromausfälle. Erla ist nicht für dieses Leben gemacht, doch ihren Mann würde sie nicht im Stich lassen.
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Ilja Leonard Pfeijffer: Grand Hotel Europa | Rezension

Ilja hatte nicht geplant, später einmal nach Venedig zu ziehen. Sein Leben in Genua war toll, vor allem als er die aufregende und anziehende Clio kennenlernte. Und doch muss er nicht lange darüber nachdenken, als Clio sich überlegt, wegen eines Jobangebotes dorthin zu ziehen. Venedig – eine Stadt, die berühmt ist für ihre Kunst und…
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Stephenie Meyer: Biss zur Mitternachtssonne | Rezension

Man kann Edward in Stephenie Meyers ›Biss zur Mitternachtssonne‹ nicht vorwerfen, dass er nicht ausführlich über die Angelegenheit mit Bella nachgedacht hätte. Doch sind es nicht nur seine Gedanken, die ihm zu schaffen machen. Auch die Gedanken seiner Mitmenschen strömen pausenlos auf ihn ein. Er ist mittlerweile gut darin, fremde Gedanken auszublenden. Sei es aus…
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Rupi Kaur: milch und honig | Rezension

Wer nach klassischen Versmaßen, festen Reimschemata, Jamben, Trochäen oder Alexandrinern sucht, wird in ›milch und honig‹ kein Glück haben. Doch das ist es auch nicht, was die vielen, vielen überzeugten Leser und Leserinnen an Rupi Kaurs Gedichten schätzen. Es sind zumeist kurze Gedichte in klarer Sprache über das, was schmerzt. Über Liebe, Heilen, Zerbrechen.
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Drei Klassiker, die mich wirklich überrascht haben

Klare Empfehlung für Klassiker-Liebhaber Es gibt mittlerweile so viele Adaptionen von Klassikern, sei es als Film, Serie, Game, in Liedern oder Theaterstücken. Vielfach wurden die großen Figuren und monströsen Gestalten als Haupt- oder Nebencharaktere für andere Bücher oder Filme verwendet. So trifft man in dem Film ›Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen‹ auf Dorian Gray oder…
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Kei Ohkubo: Arte 2 | Rezension

›Arte 2‹ von Kei Ohkubo führt ins Florenz des 16. Jahrhunderts. Arte hat es nicht leicht. Zwar hat sie es geschafft, in einer kleinen Malerwerkstatt eine Ausbildungsstelle zu ergattern, doch begeistert sind davon nicht alle. Der Zugang zu anderen Werkstätten wird ihr verwehrt. Auftraggeber nehmen sie nicht ernst, andere Malergesellen ebenso wenig.
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Ragnar Jónasson: Insel | Rezension

Sie erzählt gerne Geschichten. Sie schmückt sie aus und füllt die Lücken, bis sie sicher ist, sie auf die spannendste Weise erzählen zu können. Immer wenn sie das abgelegene Sommerhaus ihrer Familie besucht, erzählt sie eine bestimmte Geschichte. Einst soll einer ihrer Vorfahren in der Nähe gelebt haben, der vor vielen Jahren als Hexer au…
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Laetitia Colombani: Roman Der Zopf │ Rezension

Für manche Frauen ist ihr Haar das wertvollste, das sie besitzen. Für andere sind es in ›Der Zopf‹ die Traditionen des seit Generationen bestehenden Familienbetriebs oder die eigene sprunghafte Karriere. Doch was passiert, wenn der Mensch im Begriff ist, sein Wertvollstes zu verlieren? Wenn es ihm genommen wird und er es nicht halten kann oder…
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John Strelecky: Das Café am Rande der Welt | Rezension

John braucht in John Streleckys ›Das Café am Rande der Welt‹ eine Pause. Nach der ganzen Arbeit muss er einfach mal wieder Urlaub machen, rauskommen und abschalten. Schade nur, dass sich sein Weg in den Urlaub als ebenso stressig entpuppt wie seine Arbeit selbst.
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Diana Wynne Jones: Der Palast im Himmel | Rezension

Nur wenige Jahre nach dem ersten Band der ›Howl-Saga‹, ›Das wandelnde Schloss‹, erschien bereits der zweite Band der Reihe: ›Der Palast im Himmel‹. Auf den ersten Blick scheinen die beiden Romane die Geschichten von vollkommen unterschiedlichen Personen zu erzählen. Abdullah ist ein Tagträumer.
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Ragnar Jónasson: Dunkel │ Rezension

Seit Jahrzehnten arbeitet Hulda Hermannsdóttir in Ragnar Jónassons ›Dunkel‹ für die Polizei. Doch obwohl sie besser ist als die meisten ihrer Kollegen, ist sie nie über den Rang einer Kommissarin hinausgekommen. Während Kollegen, die weit weniger gründlich und sorgsam arbeiteten, auf der Karriereleiter an ihr vorbeizogen. Doch diese hatten eines gemeinsam, dass Hulda nie sein…
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Laini Taylor: Muse of Nightmares 2 (Strange the Dreamer 4) | Rezension

Was von den Göttern übrig blieb. Die Götter haben mit den Figuren von ›Muse of Nightmares 2‹ gespielt. Mit den Frauen von Weep, die sie holten. Mit ihren Männern, die sie meistens zurückließen. Eril-Fane hatten die Götter nicht in der Stadt zurückgelassen, um wie alle anderen darauf zu warten und zu hoffen, dass die Entführten…
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Heiko Kienbaum: Was Paare glücklich macht | Rezension

Wie oft liest man einen guten Tipp in der Zeitung, in einem Buch oder im Internet, hält ihn für plausibel und hat ihn im nächsten Moment schon wieder vergessen? ›Was Paare glücklich macht‹ will dieses Problem umgehen.
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Buchblog-Award 2020

Auch in diesem Jahr wird es ihn wieder geben: den Buchblog-Award 2020 für die Kategorien ›Bester Buchblog‹ und ›Bester Newcomer‹. Ich freue mich sehr, als ›Bester Newcomer‹ nominiert zu sein. Die Nominierungsphase endet am 08. September 2020 und ich würde mich wirklich riesig freuen, wenn Ihr bis dahin noch eure Stimme für ›Libertine Literatur‹ als…
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