Schlagwort-Archive: Reclam

Neuerscheinungen 2021

Neuerscheinungen 2021

2020 ist sicher­lich in vie­ler­lei Hin­sicht ein beson­de­res Jahr gewe­sen. Doch wie jedes Jahr war­ten auch in die­sem die Ver­lags­vor­schau­en für Frühjahr/Sommer 2021 dar­auf, durch­stö­bert zu wer­den. Eines ist sicher: 2021 ver­spricht ein span­nen­des Lese­jahr in vie­len Gen­res zu wer­den und macht rich­tig Lust auf sei­ne Neu­erschei­nun­gen 2021. Bücher, die mir bereits jetzt ins Auge gesprun­gen sind und auf deren Erschei­nen ich mich schon sehr freue, stel­le ich Euch hier ger­ne vor. Bestimmt wer­den jedoch über das Jahr noch eini­ge Neu­erschei­nun­gen 2021 in mei­ner Lis­te hinzukommen. 

Navi­ga­ti­on
1. Gegen­warts­li­te­ra­tur
2. Klas­si­ker
3. Phan­tas­tik
4. Sach­bü­cher
5. Über­blicks­lis­te

Neuerscheinungen 2021 – Gegenwartsliteratur

Mei­ne Lie­be zu Kat­zen und den meis­ten Tie­ren ist kein Geheim­nis. Umso mehr freue ich mich auf die­ses viel­ver­spre­chen­de Buch, das 2021 im DuMont-Ver­lag erschei­nen soll. Tokyo, die Acht­zi­ger­jah­re und Außen­sei­ter – klingt nach einer tol­len Mischung, oder?
Bücher, in denen Wär­me und Kat­zen­lie­be auf­ein­an­der tref­fen, sind für mich einen genaue­ren Blick wert. 2016 erschie­nen bereits Suke­ga­was Bücher ›Kirsch­blü­ten und rote Boh­nen‹ und ›Die Insel der Freund­schaft‹ bei DuMont.

Duri­an Suke­ga­wa: Die Kat­zen von Shin­juku,
ca. 272 S., ISBN 978−3−8321−8147−5, DuMont,
erscheint vor­aus­sicht­lich am 12.02.2021


Seit ›Faser­land‹ ist Chris­ti­an Krachts Name aus dem Lite­ra­tur­be­trieb nicht mehr weg­zu­den­ken. Nach wei­te­ren Wer­ken schien dann 2016 ›Die Toten‹ als sein bis­lang neus­tes Buch bei Kiepenheuer&Witsch. Ich bin rich­tig gespannt, was die Leser und Lese­rin­nen in ›Euro­trash‹ erwar­tet. Das Cover sieht jeden­falls toll aus und auch der Klap­pen­text macht Lust.
Nur bis März muss ich mich noch gedul­den, aber ich bin sicher, das War­ten lohnt sich. 

Chris­ti­an Kracht: Euro­trash,
ca. 224 S., ISBN 978−3−462−05083−7, Kiepenheuer&Witsch,
erscheint vor­aus­sicht­lich am 04.03.2021


Von Bene­dict Wells hät­te ich schon so viel mehr lesen sol­len, als ich es bis­lang getan habe. Seit 2008 erschei­nen sei­ne Bücher im Dio­ge­nes-Ver­lag und jedes hat sei­nen Reiz. Sein neu­es­tes Werk ›Hard Land‹ führt nach Mis­sou­ri und ins Jahr 1985.
Die Geschich­te dreht sich um den 15-jäh­ri­gen Außen­sei­ter Sam, der einen Feri­en­job in einem Kino annimmt und damit den Som­mer sei­nes Lebens erlebt. Klingt super vielversprechend.

Bene­dict Wells: Hard Land,
ca. 352 S., ISBN 978−3−257−07148−1, Dio­ge­nes,
erscheint vor­aus­sicht­lich am 24.02.2021

Neuerscheinungen 2021 – Klassiker

Mary Shel­leys Buch ›Fran­ken­stein‹ gehört zu mei­nen unan­ge­foch­te­nen Lieb­lin­gen der Sci­ence-Fic­tion-Lite­ra­tur und unter den Klas­si­kern.
Als ich gese­hen habe, dass Reclam im nächs­ten Jahr auch eine Neu­über­set­zung von ›Der letz­te Mensch‹ raus­bringt, war mir sofort klar, dass die­ses Buch ganz oben auf mei­ne Lese­lis­te für das kom­men­de Jahr gehört. Denn eines ist bei Mary Shel­leys Büchern sicher: Sie ver­spre­chen viel Stoff zum Nachdenken. 

Mary Shel­ley: Der letz­te Mensch (Neu­über­set­zung),
ca. 596 S., ISBN 978−3−15−011328−8, Reclam,
erscheint vor­aus­sicht­lich am 12.02.2021


Auch Daph­ne du Mau­ri­er hat sich mit ihrem Buch ›Rebec­ca‹ einen Platz unter mei­nen Klas­sik­er­lieb­lin­gen gesi­chert. Hat mich auf ›Rebec­ca‹ noch das gleich­na­mi­ge und wahn­sin­nig tol­le Musi­cal auf­merk­sam gemacht, kommt die­ses Buch allein schon wegen der begab­ten Autorin auf mei­ne Lese­lis­te für das kom­men­de Jahr.
Lie­be, Geheim­nis­se und das Leben auf See – klingt nach einer viel­ver­spre­chen­den Mischung, oder nicht? Ich bin jeden­falls super gespannt auf die­ses Buch.

Daph­ne du Mau­ri­er: Die Bucht des Fran­zo­sen,
ca. 300 S., ISBN 978−3−458−68154−0, Suhrkamp/insel,
erscheint vor­aus­sicht­lich 21.06.2021


Zu mei­ner wirk­lich gro­ßen Schan­de muss ich geste­hen, dass ich noch kein Buch von Geor­ge Orwell gele­sen habe. Und das, obwohl der Autor aus der Welt der Lite­ra­tur nicht mehr weg­zu­den­ken ist.
Somit ver­spre­chen die­se bei­den Neu­über­set­zun­gen von ›1984‹ und ›Farm der Tie­re‹ ein super Anfang für mich zu sein. Die bei­den Buch­co­ver fin­de ich jeden­falls mehr als gelungen.

Geor­ge Orwell: 1984 und Farm der Tie­re (Neu­über­set­zun­gen),
ca. 400 & 144 S., ISBN 978−3−7306−0976−7 & 978−3−7306−0977−4, Pen­gu­in Ran­dom House,
erschei­nen vor­aus­sicht­lich am 18.01.2021

Neuerscheinungen 2021 – Phantastik

Auch V. E. Schwab ist eine jener Schrift­stel­le­rin­nen, von denen ich lei­der noch viel zu wenig gele­sen habe. Und nach­dem die eng­lisch­spra­chi­ge Ori­gi­nal­ver­si­on bereits vie­le Anhän­ger gefun­den hat, bin ich umso gespann­ter, auf die deutsch­spra­chi­ge Über­set­zung, die 2021 im Fischer-Ver­lag erschei­nen wird. Ein Teu­fels­pakt, eine span­nen­de Prot­ago­nis­tin und die Kunst – die­se span­nen­de Kom­bi­na­ti­on weckt Vor­freun­de auf die­sen his­to­ri­schen Fantasy-Roman.

V. E. Schwab: Das unsicht­ba­re Leben der Addie LaRue,
ca. 592 S., ISBN 978−3−596−70581−8, Fischer,
erscheint vor­aus­sicht­lich am 26.05.2021


Leigh Bar­d­u­go ist 2020 in Win­des­ei­le unter mei­ne liebs­ten Fan­ta­sy-Autorin­nen auf­ge­stie­gen. Sowohl die Tri­lo­gie ›Legen­den der Gri­sha‹ als auch die Krä­hen-Dilo­gie sowie ›King of Scars‹ habe ich wahn­sin­nig ger­ne gele­sen.
Und der ers­te Band der ›King-of-Scars‹-Dilo­gie hat an einem Punkt geen­det, an dem wirk­lich jeder Fort­gang der Sto­ry mög­lich ist. Ich bin also wahn­sin­nig gespannt, wie es wei­ter geht für Niko­lai, Nina, und all die ande­ren Figu­ren des Grishaverse. 

Leigh Bar­d­u­go: Rule of Wol­ves, King-of-Scars-Dilo­gie Band 2,
ca. 592 S., ISBN 978−3−426−22701−5, Droemer Knaur,
erscheint vor­aus­sicht­lich am 01.06.2021


Ich lie­be den Film Das wan­deln­de Schloss von Stu­dio Ghi­b­li. Mir war also sofort klar, dass ich Band 1 der Howl-Saga ›Das wan­deln­de Schloss‹ unbe­dingt lesen muss. Auch Band 2 ›Der Palast im Him­mel‹ habe ich ver­schlun­gen, obwohl ich den ers­ten Band der Saga wesent­lich lie­ber moch­te.
Umso gespann­ter bin ich nun auf Band 3 der Howl-Saga ›Das Haus der tau­send Räu­me‹ und wel­che Aben­teu­er auf Howl & Co. warten.

Dia­na Wyn­ne Jones: Das Haus der tau­send Räu­me, Howl-Saga Band 3,
ca. 272 S., ISBN 978−3−426−52540−1, Knaur,
erscheint vor­aus­sicht­lich am 01.03.2021

Neuerscheinungen 2021 – Sachbuch

Von Ste­fan Klein konn­te ich in der Ver­gan­gen­heit bereits zwei Bücher lesen, ›Die Glücks­for­mel‹ und ›Träu­me‹, die mir bei­de gut bis sehr gut gefal­len haben. Vor allem ›Träu­me‹ konn­te mich nach­hal­tig begeis­tern, sodass ich noch immer ger­ne über das Buch rede.
Umso gespann­ter bin ich natür­lich auf das neue Buch von Ste­fan Klein ›Wie wir die Welt ver­än­dern‹. Inno­va­tio­nen, der Geist und der Fort­schritt – eine super span­nen­de the­ma­ti­sche Mischung.

Ste­fan Klein: Wie wir die Welt ver­än­dern,
ca. 256 S., ISBN 978−3−10−002492−3, Fischer,
erscheint vor­aus­sicht­lich am 10.03.2021


Wenn bei mir etwas kaputt­geht, das ich für rett­bar hal­te, zie­he ich zumeist das Inter­net zu rate. In vie­len Fäl­len bringt mir das auch eine Lösung. Trotz­dem schmei­ße ich noch zu viel weg oder benut­ze etwas wei­ter, das nicht mehr gut funk­tio­niert.
Zum einen sind die Lösun­gen im Inter­net nicht immer ein­deu­tig oder gut. Zum ande­ren aber, kom­me ich bei zu vie­len Din­gen nicht ein­mal auf die Idee, dass ich sie repa­rie­ren könn­te. Und um das zu ver­än­dern, bin ich schon super gespannt auf Nick Har­pers Buch ›Wie man alles repa­riert‹.

Nick Har­per: Wie man alles repa­riert,
ca. 256 S., ISBN 978−3−7306−0953−8, Pen­gu­in Ran­dom House,
erscheint vor­aus­sicht­lich am 22.03.2021


Wie ihr seht, wird auch 2021 wie­der ein viel­sei­ti­ges und viel­ver­spre­chen­des Lese­jahr. Bestimmt wird im Lau­fe des Jah­res hier noch das ein oder ande­re Buch dazu­kom­men. Aber natür­lich wer­de ich nicht nur Neu­erschei­nun­gen lesen, also bleibt abzu­war­ten, was in die­sem Jahr alles auf mei­nem Lese­sta­pel lan­den wird, das kei­ne Neu­erschei­nung mehr ist.

Ich wün­sche dir ein span­nen­des Lese­jahr mit den Neu­erschei­nun­gen 2021 und wenn ihr mir Bücher emp­feh­len wollt, auf die ich defi­ni­tiv einen Blick wer­fen soll­te, dann lasst doch ein­fach einen Kom­men­tar da, ich wür­de mich sehr freuen. 🙂

  • Voraussichtliche Erscheinungstermine
    Neuerscheinungen 2021

    Neuerscheinungen 2021 – Januar/Februar/März

    Janu­ar Kei Ohku­bo: Arte 4 (Carl­sen)
    15.01. Immun­boos­ter (Droemer Knaur)
    22.01. Geor­ge Orwell: Farm der Tie­re (Neu­über­set­zung, dtv)
    Febru­ar Anne Fleck: Mee­res­glü­hen (Cop­pen­rath)
    01.02. Matt Haig: Die Mit­ter­nachts­bi­blio­thek (Droemer Knaur)
    02.02. Han­nah Frey: Zucker­frei (GU)
    12.02. Duri­an Suke­ga­wa: Die Kat­zen von Shin­juku (Dumont)
    12.02. Mary Shel­ley: Der letz­te Mensch (Reclam)
    18.02. Geor­ge Orwell: 1984 (Neu­über­set­zung, Pen­gu­in Ran­dom House)
    18.02. Geor­ge Orwell: Farm der Tie­re (Neu­über­set­zung, Pen­gu­in Ran­dom House)
    23.02: Momo (Thie­ne­mann-Ess­lin­ger)
    24.02. Miku Sophie Küh­mel: Kint­su­gi (Fischer Taschen­buch)
    24.02. Jay Kristoff: Never­night. Die Prü­fung (Fischer)
    24.02. Doris Dör­rie: Ein­la­dung zum Schrei­ben (Dio­ge­nes)
    24.02. Chris­toph Nie­mann: Away (Dio­ge­nes)
    24.02. Bene­dict Wells: Hard Land (Dio­genes)
    26.02. Anne Pret­tin: Die vier Gezei­ten (Bas­tei Lüb­be)
    März Kei Ohku­bo: Arte 5 (Carl­sen)
    01.03. Dia­na Wyn­ne Jones: Das Haus der tau­send Räu­me (Droemer Knaur)
    02.03. Dia­na Kin­nert: Die neue Ein­sam­keit (Hoff­mann und Cam­pe)
    04.03. Chris­ti­an Kracht: Euro­trash (Kiwi)
    10.03. Ste­fan Klein: Wie wir die Welt ver­än­dern (Fischer)
    12.03. Mary Mcla­ne: Mei­ne Freun­din Anna­bel Lee (Reclam)
    15.03. Anja Kamp­mann: Der Hund ist immer hung­rig (Han­ser)
    15.03. Ste­phen Fry: Mythos (auf­bau)
    15.03. Roman Wolf: Die Nibe­lun­gen (auf­bau)
    18.03. Hel­ga Schu­bert: Vom Auf­ste­hen (dtv)
    18.03. Anne Fleck: Ener­gy! (dtv)
    20.03. Bern­hard Heck­ler: Das Lie­bes­le­ben der Pin­gui­ne (Klett-Cot­ta)
    22.03. Nick Har­per: Wie man alles repa­riert (Pen­gu­in Ran­dom House)
    26.03. Susan­ne Esche-Bel­ke/­Su­zann Kir­sch­ner-Brouns: Re-Power (Bas­tei Lüb­be)
    26.03. Gret­chen Lidi­cker: Mein Magne­si­um (Bas­tei Lüb­be)
    26.03. Ewald Arenz: Der gro­ße Som­mer (Dumont)


    Neuerscheinungen 2021 – April/Mai/Juni

    April Chris­ti­na Hie­mer: The Second Princess (Carl­sen)
    April Liz Bras­well: Die Schö­ne und ihr Geheim­nis (Carl­sen)
    April Haji­me Isaya­ma: Attack on Titan Delu­xe VIII (Carl­sen)
    01.04. Eli­sa­beth Meck­len­burg: Mein City-Obst­gar­ten (GU)
    01.04. Mech­tild Borr­mann: Glück hat einen lang­sa­men Takt (Droemer Knaur)
    01.04. Yael Adler: Haut nah (Droemer Knaur)
    01.04. Matt Prit­chard: Dir­ty Vegan (GU)
    23.04. Julie Estève: Ich, Antoi­ne (dtv)
    23.04. Ildy Bach: Die Stief­toch­ter (dtv)
    24.04. Susann Sitz­ler: Väter und Töch­ter (Klett-Cot­ta)
    30.04. Neil Gai­man: Der Oze­an am Ende der Stra­ße. Illus­triert (Bas­tei Lüb­be)
    30.04. Julia Dip­pel: Beli­al (Thie­ne­mann-Ess­lin­ger)
    Mai Kei Ohku­bo: Arte 6 (Carl­sen)
    Mai Phil­ip Le Roy: Die Nacht der Acht (Carl­sen)
    17.05. Lucy Pol­lock: Das Buch über das Älter­wer­den (Dumont)
    26.05. V. E. Schwab: Das unsicht­ba­re Leben der Addie LaRue (Fischer)
    26.05. Car­los Ruiz Zafón: Der Fried­hof der ver­ges­se­nen Bücher (Fischer)
    31.05. Oli­ver Pötzsch: Das Buch des Toten­grä­bers (Ull­stein)
    01.06. Nora Bendzko: Die Göt­ter müs­sen ster­ben (Droemer Knaur)
    01.06. Leigh Bar­d­u­go: Rule of Wol­ves (Droemer Knaur)
    15.06. Daph­ne du Mau­ri­er: Die Bucht des Fran­zo­sen (Suhrkamp/insel)
    21.06. Chris­ti­na Hen­ry: Die Chro­ni­ken von Peter Pan (Pen­gu­in Ran­dom House)
    23.06. Mar­tin Suter: All­men und der Koi (Dio­ge­nes Taschen­buch)
    23.06. Amé­lie Nothomb: Klopf an dein Herz (Dio­ge­nes Taschen­buch)
    23.06. Den­ken mit Oscar Wil­de (dio­ge­nes delu­xe)
    23.06. Pau­lo Coel­ho: Untreue (dio­ge­nes delu­xe)
    30.06. Hape Ker­ke­ling: Pfo­ten vom Tisch (Piper)


    Neuerscheinungen 2021 – Juli/August/September

    Juli Zidrou/Frank Pé: Die Bes­tie (Carl­sen)
    Juli Kei Ohku­bo: Arte 7 (Carl­sen)
    05.07. Mark Fah­nert: Echo des Ver­rats (Piper)
    08.07. Simon Beckett: Die Ver­lo­re­nen (Rowohlt)
    16.07. Ben­ja­min Myers: Offe­ne See (Taschen­buch, Dumont)
    24.07. Anna Burns: Milch­mann (Klett-Cot­ta)
    28.07. Simo­ne Lap­pert: Der Sprung (Dio­ge­nes Taschen­buch)
    30.07. Marie Graß­hoff: Der dunk­le Schwarm (Bas­tei Lüb­be)
    03.08. Julia Marie Schmoll: Die Maschen der Nar­ziss­ten (GU)
    09.08. Hol­ly Black: Wie der König von Elfen­heim lern­te, Geschich­ten zu has­sen (Ran­dom House)
    12.08. Anne Weber: Tal der Herr­lich­kei­ten (Mat­thes & Seitz)
    13.08. Kat­ja Lewi­na: Sie hat Bock (Taschen­buch, Dumont)
    24.08. Fee Krä­mer: Ril­le 2 (Thie­ne­mann-Ess­lin­ger)
    25.08. Fried­rich Dür­ren­matt. Mino­tau­rus (Dio­ge­nes)
    27.08. Adri­en­ne Her­bert: Power Hour (Bas­tei Lüb­be)
    27.08. Mei­ke Diess­ner: Natür­lich Schlank (Bas­tei Lüb­be)
    27.08. Ana­sta­sia Zam­po­uni­dis: Für immer jung (Bas­tei Lüb­be)
    27.08. Jas­min Schrei­ber: Maria­nen­gra­ben (Taschen­buch, Bas­tei Lüb­be)
    27.08. Gust­ave Flau­bert: Madame Bova­ry (Reclam)
    27.08. Jules Ver­ne: In 80 Tagen um die Welt (Reclam)
    30.08. Jodi Picoult: Umwe­ge des Lebens (Randm House)
    Sep­tem­ber Kei Ohku­bo: Arte 8 (Carl­sen)
    01.09. Leigh Bar­d­u­go: Das Leben der Hei­li­gen (Droemer Knaur)
    08.09. Feli­ci­tas Hop­pe: Die Nibe­lun­gen (Fischer)
    09.09. Leif Randt: Alle­gro Pas­tell (Taschen­buch, KiWi)
    14.09. René Wadas: Der Pflan­zen­arzt (Rowohlt)
    21.09. Otfried Preuß­ler: Kra­bat. Jubi­lä­ums­aus­ga­be (Thie­ne­mann-Ess­lin­ger)
    23.09. Tobi­as Keiling & Hei­di Lied­ke: Faul­tie­re (Mat­thes & Seitz)
    23.09. Vere­na Auf­fer­mann: Igel (Mat­thes & Seitz)
    30.09. Anne Pät­zold: Right Here (Bas­tei Lüb­be, Lyx)


    Neuerscheinungen 2021 – Oktober/November/Dezember

    Okto­ber Dis­ney Vil­lains: Fas­zi­na­ti­on des Bösen (Carl­sen)
    Okto­ber Haji­me Isaya­ma: Attack on Titan Delu­xe Edi­ti­on IX (Carl­sen)
    01.10. Mal­te Rubach: Magic Eating (Droemer Knaur)
    01.10. Fran­zis­ka Rubin: Die bes­se­re Medi­zin für Frau­en (Droemer Knaur)
    08.10 Loui­sa May Alcott: Litt­le Women. Beth und ihre Schwes­tern (Reclam)
    11.10. Bern­hard Kegel: Aus­ge­stor­be­ne Tie­re (Dumont)
    14.10. Neil Gai­man: Cora­li­ne (Are­na)
    19.10. Kirs­ten Fuchs: Mäd­chen­meu­te­rei (Rowohlt)
    20.10. J. R. R. Tol­ki­en: Der Herr der Rin­ge. Luxus­aus­ga­be (Klett-Cot­ta)
    27.10. Gün­ter de Bruyn: Die neue Undi­ne (Fischer)
    Novem­ber Vic­to­ria Avey­ard: Die Rote Köni­gin (Taschen­buch-Schu­ber, Carl­sen)
    01.11. Hau­ke Goos: Schö­ner Schrei­ben (Ran­dom House)
    23.11. Ais­ling Fow­ler: Feu­er­blut 1 (Har­per Col­lins)
    25.11. Julia Dip­pel: Cas­sar­dim 3 (Thie­ne­mann-Ess­lin­ger)
    30.11. Kei Ohku­bo: Arte 9 (Carl­sen)
    11.12. Chris­ti­na Hen­ry: Die Chro­ni­ken der Meer­jung­frau (Ran­dom House)
    14.12. Marie Kon­do: Glück­lich im Job, glück­lich im Leben (Rowohlt)
    14.12. Marie Kon­do: Alles in Ord­nung (Rowohlt)


Bewer­te die­sen Post ♥
[Total: 2 Average: 5]

Charlotte Brontë: Jane Eyre. Eine Autobiographie [Rezension, Schuberexemplar]

Eine Liebe im Schatten der Vergangenheit. 

Das Wai­sen­kind Jane Eyre hat alles ande­re als eine rosi­ge Kind­heit. Weder bei ihrer ver­wit­we­ten Tan­te Mrs. Reed noch im Inter­nat Lowood kann das ruhi­ge und intel­li­gen­te Mäd­chen in Ruhe leben. Immer wie­der ist sie Anfein­dun­gen Gemein­hei­ten aus­ge­setzt. Typhus und Tuber­ku­lo­se suchen das Inter­nat heim. 

Erst nach­dem der Lei­ter des Inter­nats ent­las­sen ist, beginnt für Jane Eyre eine ange­neh­me­re Zeit. Erst bleibt sie als Leh­re­rin in Lowood, doch nach­dem ihre Ver­trau­te das Inter­nat ver­lässt, hält auch Jane nichts mehr dort.

Und Jane wür­de heu­te nicht als die wohl bekann­tes­te eng­li­sche Gou­ver­nan­te in der Lite­ra­tur gel­ten, wenn sie danach nicht eine Stel­le als Gou­ver­nan­te für ein Mäd­chen auf Thorn­field Hall ange­nom­men hätte.

»Wie gern hät­te ich bes­se­re Fähig­kei­ten beses­sen als die Gabe, unge­stü­me und hit­zi­ge Reden zu füh­ren, wie gern ein weni­ger grim­mi­ges Gefühl in mir genährt als fins­te­re Empörung!«

Geht es auf dem Anwe­sen anfangs sehr ruhig und fried­lich zu, ändert sich dies schnell, als der Haus­herr Mr. Roches­ter zurück­kommt – ein oft­mals ver­bit­tert und düs­te­rer Mann. Schnell mer­ken die bei­den, dass den ande­ren etwas Beson­de­res umgibt. Doch wäh­rend die bei­den immer wie­der in lan­ge Unter­hal­tun­gen mit­ein­an­der ver­strickt wer­den, spürt Jane, dass Thorn­field Hall ein Geheim­nis hat. Rät­sel­haf­te und unheim­li­che Din­ge gesche­hen auf dem Anwe­sen, für die sie kei­ne Erklä­rung fin­den kann.

Ein Geheim­nis, das nicht nur Mr. Roches­ter, son­dern bald auch Jane und alle, die auf Thorn­field Hall leben, in Gefahr bringt.

»Acht Jah­re! Da müs­sen Sie aber eine zäh­ne Natur haben. Ich war der Mei­nung, schon die hal­be Zeit an so einem Ort genüg­tem um den robus­tes­ten Men­schen umzu­brin­gen. Kein Wun­der, dass Sie bei­na­he so aus­se­hen, als kämen Sie aus einer ande­ren Welt.«

Als Char­lot­te Bron­të ›Jane Eyre‹ 1847 ver­öf­fent­lich­te, tat sie dies unter dem Pseud­onym Cur­rer Bell. Doch der Roman erhielt, eben­so wie ›Sturm­hö­he‹ von ihrer Schwes­ter Emi­ly Bron­të, schnell Bekannt­heit. Auch ihre Schwes­ter Anne Bron­të schrieb Roma­ne, unter ande­ren ›Agnes Grey‹.

Der Klas­si­ker ›Jane Eyre‹ besticht durch klu­ge Dia­lo­ge, vor allem zwi­schen Jane und Mr. Roches­ter. Weder Geschlech­ter- noch Stan­des­schran­ken schei­nen Jane bei ihrer Ent­wick­lung in Thorn­field Hall stark ein­zu­schrän­ken. Und obwohl zu Beginn ihrer Anstel­lung als Gou­ver­nan­te erst 18 Jah­re jung ist, muss sich ihre Intel­li­genz und ihre Schlag­fer­tig­keit nicht verstecken.

»Manch­mal kom­men Sie mir vor wie ein neu­gie­ri­ger Vogel hin­ter den engen Git­ter­stä­ben sei­nes Käfigs, der sich, wäre er frei, hoch in die Lüf­te erhöbe.«

Fazit zu ›Jane Eyre

Char­lot­te Bron­të ver­webt in ihrem Roman die Geschich­ten zwei­er voll­kom­men unter­schied­li­cher Leben, die mit sich und ihren Umstän­den zu kämp­fen haben. Zugleich wird das Ken­nen­ler­nen der bei­den von dem Gefühl beschat­tet, dass auf Thorn­field Hall etwas nicht stimmt.

Damals wie heu­te fes­selt der Roman durch sei­ne Ein­dring­lich­keit, sei­ne Span­nung und sei­ne abwechs­lungs­rei­chen Cha­rak­te­re. Ein Klas­si­ker, den man auf jeden Fall gele­sen haben sollte.

Buchinfo

Char­lot­te Bron­të:
Jane Eyre.

Eine Auto­bio­gra­phie
Teil des Schu­bers: Die gro­ßen Roma­ne
der Schwes­tern Bron­të
Reclam, Stutt­gart 2020
1434 S. (734 S.), EUR (D) 28,- inkl. MwSt.
gebun­den, im Schu­ber
ISBN 978−3−15−030066−4

Lust bekom­men?

Das hier dar­ge­stell­te Cover und die ange­ge­be­ne Aus­ga­be sowie die Anga­ben zum Buch kön­nen von den der­zeit erhält­li­chen Aus­ga­ben abweichen.


Bewer­tung: 5 von 5.


Bewer­te die­sen Post ♥
[Total: 1 Average: 5]

Die großen Romane der Schwestern Brontë [Schuberrezension]

Drei Schwestern, ihre Pseudonyme und zwei Jahrhunderte. 

Als die drei Bron­të-Schwes­ter – Anne, Char­lot­te und Emi­ly – die Roma­ne die­ses Schu­bers Mit­te des 19. Jahr­hun­derts ver­öf­fent­lich­ten, geschah dies unter männ­li­chen Pseud­ony­men, etli­che Jah­re bevor ›Die gro­ßen Roma­ne der Schwes­tern Bron­të‹ zusam­men ver­öf­fent­licht wer­den soll­ten. Char­lot­te war kaum 30 Jah­re jung, als Jane Eyre erschien, auch Emi­ly und Anne waren zum Zeit­punkt der Ver­öf­fent­li­chung von Sturm­hö­he (Wut­he­ring Heights) und Agnes Grey erst Ende 20. 

Emi­ly und Anne star­ben bereits weni­ge Jah­re nach der Ver­öf­fent­li­chung, Char­lot­te soll­te mit nur 38 Jah­ren das längs­te Leben unter den Geschwis­tern ver­gönnt sein.

Sturm­hö­he erzählt die Geschich­te des Fin­del­kin­des Hea­th­cliff und der Toch­ter des Man­nes, in des­sen Obhut Hea­th­cliff auf­wächst – Cathe­ri­ne Earns­haw –, über meh­re­re Genera­tio­nen hin­weg. Die Ver­bin­dung der bei­den zuein­an­der ist stark, sie ähneln sich in ihrem Tem­pe­ra­ment, ihren Lei­den­schaf­ten und ihrer Wil­lens­stär­ke. Doch nach­dem der alte Earns­haw stirbt, ändert sich das Leben auf Wut­he­ring Heights. Cathe­ri­nes Bru­der Hind­ley setzt alles dar­an, vor allem Hea­th­cliffs Leben zur Höl­le zu machen. Als auch noch der zukünf­ti­ge Erbe des Her­ren­hau­ses Thrush­cross Gran­ge um Cathe­ri­ne wirbt, bre­chen die Gescheh­nis­se über den bei­den herein. 

Emi­ly Bron­tës Roman wird von der düs­te­ren Atmo­sphä­re der Hoch­moo­re von York­shire und der Wild­heit und Lei­den­schaft von Hea­th­cliff und Cathe­ri­ne Earns­haw getra­gen. Wäh­rend ihre beson­de­re Freund­schaft in ihrer Jugend gedei­hen kann, droht sie unter den Anfor­de­run­gen des Erwach­se­nen­le­bens zu zerbrechen.

Char­lot­te Bron­tës Roman Jane Eyre ist mit Abstand der umfang­reichs­te der drei Bän­de des Schu­bers ›Die gro­ßen Roma­ne der Schwes­tern Bron­të‹. Er erzählt die Lebens­ge­schich­te der gleich­na­mi­gen Icher­zäh­le­rin, die als Wai­se unter bedrü­cken­den und schlech­ten Ver­hält­nis­sen aufwächst.

Erst als ihre Ver­trau­te, die Schul­lei­te­rin Miss Temp­le, das Inter­nat Lowood ver­lässt, in dem Jane seit ihrer Kind­heit lebt und nun als Leh­re­rin arbei­tet, geht auch sie von dort fort. Sie tritt auf Thorn­field eine Stel­le als Gou­ver­nan­te an. Bald ent­wi­ckelt sich ein Band des Respek­tes und der gegen­sei­ti­gen Aner­ken­nung zwi­schen ihr und dem Haus­herrn Mr. Rochester.

Doch immer wie­der wird ihre Zeit auf Thorn­field von selt­sa­men und unheim­li­chen Ereig­nis­sen unter­bro­chen, die bald schon nicht mehr nur zur Pro­be für Jane wer­den, son­dern auch an Mr. Roches­ter nicht spur­los vorübergehen.

Auch Anne Bron­tës Roman Agnes Grey erzählt die Geschich­te einer jun­gen Gou­ver­nan­te. Doch im Ver­gleich zu Jane wächst Agnes in behü­te­ten und lie­be­vol­len Ver­hält­nis­sen auf und ihr Wunsch, als Erzie­he­rin zu arbei­ten, rührt vor allem da her, ihrer Fami­lie hel­fen und nütz­lich sein zu wollen.

Doch ihre Leben als Gou­ver­nan­te erweist sich als weit­aus schwie­ri­ger als bis­lang ange­nom­men und da ihre Schü­le­rin­nen über voll­stän­dig ande­re Wer­te ver­fü­gen, als jene, die ihr wich­tig sind, ver­einsamt die jun­ge Frau zuse­hends. Erst in dem jun­gen Geist­li­chen, Edward West­on, scheint die jun­ge Frau eine ver­wand­te See­le gefun­den zu haben. Doch durch die Abhän­gig­keit, in der sie als Gou­ver­nan­te lebt, steht sie bald vor wei­te­ren Problemen.

So unter­schied­lich die­se drei Roma­ne in ›Die gro­ßen Roma­ne der Schwes­tern Bron­të‹ auch sein mögen, so fehlt es ihnen nicht an Gemein­sam­kei­ten. Jane Eyre und Agnes Grey erzäh­len die Geschich­te einer jun­gen Gou­ver­nan­te, die ver­sucht einen Ort und einen Men­schen zu fin­den, an den und zu dem sie gehört. Auch Cathe­ri­ne Earns­haw ver­sucht, sich ein Leben auf­zu­bau­en, das bes­ser ist als jenes, das sie auf Wut­he­ring Heights füh­ren kann. Ihre Ver­bin­dun­gen zu Män­nern wer­den ent­we­der durch ihren sozia­len Stand und ihre Wer­te­vor­stel­lun­gen erschwert, auf die Pro­be gestellt oder dro­hen, ver­hin­dert zu werden.

Agnes Grey zeich­net sich nicht durch die Düs­ter­nis und die unheim­li­che Atmo­sphä­re aus, die in Jane Eyre und Sturm­hö­he bis­wei­len herrscht. Und doch geben alle drei Roma­ne in ›Die gro­ßen Roma­ne der Schwes­tern Bron­të‹ einen Ein­blick in die Schwie­rig­kei­ten von Frau­en – und Män­nern –, denen sich die­se im 19. Jahr­hun­dert gegen­über fan­den, unter Schick­sals­schlä­gen und Entbehrungen.

Fazit zu ›Die großen Romane der Schwestern Brontë

Noch heu­te haf­tet den Roma­nen ›Die gro­ßen Roma­ne der Schwes­tern Bron­të‹ eine Inten­si­tät und Stim­mung an, die den Leser oder die Lese­rin in die Welt der Roma­ne zie­hen kann: in Moor­land­schaf­ten, alte Her­ren­hö­fe und Graf­schaf­ten. Zugleich sind ›Die gro­ßen Roma­ne der Schwes­tern Bron­të‹ Zeug­nis der lite­ra­ri­schen Pro­duk­ti­on von Frau­en, denen die Umstän­de gebo­ten, unter männ­li­chen Pseud­ony­men zu ver­öf­fent­li­chen. Nicht nur für Fans von Klas­si­kern sind die­se Roma­ne ein Muss. Durch die­sen wun­der­schö­nen Schu­ber von Reclam wird nicht nur der Inhalt zum Erleb­nis, auch optisch kön­nen die Bän­de begeistern. 

Buchinfo

Die Bron­të-Schwes­tern:
Die gro­ßen Roma­ne der Schwes­tern Bron­të

Drei Bän­de im Schu­ber:
Anne Bron­të: Agnes Grey | Char­lot­te Bron­të: Jane Eyre | Emi­ly Bron­të: Sturm­hö­he
Reclam, Stutt­gart 2020
ins­ge­samt 1434 S., EUR (D) 28,- inkl. MwSt.
gebun­den, im Schu­ber
ISBN 978−3−15−030066−4

Lust bekom­men?

Das hier dar­ge­stell­te Cover und die ange­ge­be­ne Aus­ga­be sowie die Anga­ben zum Buch kön­nen von den der­zeit erhält­li­chen Aus­ga­ben abweichen.


Bewer­tung: 5 von 5.


Bewer­te die­sen Post ♥
[Total: 1 Average: 5]

Anne Brontë: Agnes Grey [Rezension, Schuberexemplar]

Vom Wusch, Gouvernante zu werden und sich selbst treu zu bleiben. 

Als sich eine jun­ge, vor­neh­me Frau aus gutem Hau­se ent­schei­det, einen Geist­li­chen zu hei­ra­ten, wird sie ent­erbt und ver­liert jeg­li­chen Kon­takt zu ihrer Fami­lie. Von da an muss sie auf alle Annehm­lich­kei­ten ver­zich­ten, die sie bis­lang kann­te, doch bereu­en wird sie ihre Ent­schei­dung nie. 

Spä­tes­tens als ihre Töch­ter Mary und die jün­ge­re Agnes gebo­ren wer­den, ist ihr Glück per­fekt. Doch ihr Mann kann nie ganz über­win­den, dass er sei­ne Frau um so vie­les gebracht hat, und inves­tiert in ris­kan­te finan­zi­el­le Geschäf­te. Als sich sei­ne Hoff­nun­gen zer­schla­gen, steht die Fami­lie einem Schul­den­berg gegen­über. Wäh­rend die älte­re Toch­ter Mary selbst gezeich­ne­te Aqua­rel­le ver­kauft, will Agnes eine Stel­le als Gou­ver­nan­te antre­ten, um die Fami­lie unter­stüt­zen zu können.

Doch obwohl Agnes über­zeugt ist, als Erzie­he­rin zurecht­zu­kom­men, da sie sich selbst noch gut in ihre Bedürf­nis­se ein­zu­füh­len zu kön­nen glaubt, stößt sie vor vie­le Pro­ble­me. Wäh­rend die Erwar­tung an sie kaum grö­ßer sein könn­ten, hat sie bei der Wahl ihrer Erzie­hungs­me­tho­den aller­lei Ein­schrän­kun­gen hinzunehmen.

»Hät­te sie der Gat­tung der Tie­re ange­hört, wäre Matil­da akzep­ta­bel gewe­sen in ihrer Leb­haf­tig­keit, Vita­li­tät und ihrem Bewe­gungs­drang, als mensch­li­ches Wesen aber war sie unge­heu­er ein­fäl­tig, unge­leh­rig, gleich­gül­tig und unver­nünf­tig und somit eine Qual für jeman­den, der die Auf­ga­be hat­te, ihren Ver­stand zu ent­wi­ckeln, ihre Umgangs­for­men zu ver­bes­sern und ihr zu hel­fen, sich zu schmü­cken und zurecht­zu­ma­chen, was sie, im Gegen­satz zu ihrer Schwes­ter, wie alles ande­re auch verachtete.«

Agnes merkt schnell, dass die Wer­te­vor­stel­lun­gen ihrer Schütz­lin­ge und ihrer Fami­li­en weit ent­fernt von ihren eige­nen lie­gen. Da sie sich kaum mit jeman­dem aus­tau­schen kann, der ihr ähn­lich ist, beginnt die jun­ge Frau, zu vereinsamen.

Agnes Grey erzählt die Geschich­te einer jun­gen Frau, die durch ihre beruf­li­che Stel­lung in einer Art ›Dazwischen‹-Zustand leben muss. Weder zu den vor­neh­men Per­so­nen gehö­rend, die sie erzie­hen muss, noch zur Die­ner­schaft, scheint sie für die meis­ten Men­schen um sie her­um fast unsicht­bar zu sein. Sie wird sel­ten gegrüßt oder ange­spro­chen, noch sel­te­ner nach ihrem Befin­den gefragt.

Doch wäh­rend Agnes für die meis­ten ihrer Mit­men­schen unsicht­bar ist, nimmt die jun­ge Frau die Welt um sie her­um wahr: die Lie­be­lei­en und Ver­feh­lun­gen ihrer Schü­ler und Schü­le­rin­nen. Zwar ist die­se Wahr­neh­mung durch­weg durch Agnes beson­de­ren Blick auf die Welt gefärbt – sie ist christ­lich erzo­gen und schätzt vor allem christ­li­che Tugen­den wie die Nächs­ten­lie­be –, doch ermahnt sie sich mehr­mals zur Reflexion.

So legt Anne Bron­të in ihrem Roman­de­büt Agnes Grey eine Cha­rak­ter­stu­die vor, die durch die kon­tras­tie­ren­de Gegen­über­stel­lung von Per­so­nen an Schär­fe gewinnt.

»… da ich es aber mit eige­nen Augen sah und auch dar­un­ter litt, konn­te ich nur fol­gern, dass über­mä­ßi­ge Eitel­keit genau wie Trunk­sucht das Herz ver­här­tet, die natür­li­chen Anla­gen ver­küm­mern lässt und die Gefüh­le ver­dirbt; und dass Hun­de nicht die ein­zi­gen Geschöp­fe sind, die, nach­dem sie sich bis oben­hin satt gefres­sen haben, sich noch über das freu­en, was sie gar nicht mehr her­un­ter­brin­gen, dem hun­gern­den Bru­der aber noch den kleins­ten Bis­sen missgönnen.«

Die­ser wun­der­schö­ne Schu­ber, des­sen ein­zel­ne Roma­ne mit Nach­wor­ten ver­se­hen sind, lädt dazu ein, die drei gro­ßen Roma­ne der Bron­të-Schwes­tern ver­glei­chend zu betrachten.

So fällt auf, dass Agnes Grey weit weni­ger unheim­lich und rät­sel­haft erscheint als das Anwe­sen in Jane Eyre oder die Moor­land­schaft von Sturm­hö­he‹. Auch die zer­stö­re­ri­sche Lei­den­schaft, die vor allem Sturm­hö­he‹ inne­wohnt, scheint dem Roman fern. Und doch erzählt Agnes Grey auf sei­ne Wei­se die Geschich­te einer jun­gen Frau, die sich ihren Weg vor dem Hin­ter­grund gesell­schaft­li­cher Stel­lun­gen, Hin­ter­list und Lie­be zu erkämp­fen suchte.

»Das mensch­li­che Herz ist sehr dehn­bar: Schon eine Klei­nig­keit lässt es schwel­len, aber es bedarf gro­ßer Anläs­se, es zum Bers­ten zu brin­gen. Denn wenn auch ›schon ein wenig mehr als nichts das Herz beun­ru­higt, brauchts doch kaum weni­ger als alles‹, es zu bre­chen. So wie unse­re Glied­ma­ßen besitzt auch das Herz eine eige­ne leben­di­ge Kraft, die es gegen Ver­let­zun­gen von außen stark macht.«

Fazit zu ›Agnes Grey

Nach ›Agnes Grey‹ ver­öf­fent­lich­te Anne Bron­të (1820–1849) nur ein wei­te­res Werk – ›The Ten­ant of Wild­fell Hall(›Die Her­rin von Wild­fell Hall‹) –, bevor sie 1849 im Alter von 29 Jah­ren ver­starb. Doch das im Ver­gleich zu ›Jane Eyre‹ und ›Sturm­hö­he‹ oft weni­ger bekann­te Werk der jüngs­ten der Bron­të-Schwes­tern ist defi­ni­tiv eine nähe­re Betrach­tung wert.

Buchinfo

Anne Bron­të:
Agnes Grey

Teil des Schu­bers: Die gro­ßen Roma­ne
der Schwes­tern Bron­të
Reclam, Stutt­gart 2020
1434 S. (256 S.), EUR (D) 28,- inkl. MwSt.
gebun­den, im Schu­ber
ISBN 978−3−15−030066−4

Lust bekom­men?

Das hier dar­ge­stell­te Cover und die ange­ge­be­ne Aus­ga­be sowie die Anga­ben zum Buch kön­nen von den der­zeit erhält­li­chen Aus­ga­ben abweichen.


Bewer­tung: 3.5 von 5.


Bewer­te die­sen Post ♥
[Total: 1 Average: 5]

Neuerscheinungen 2020

2019 ist zu Ende gegan­gen und 2020 hat begon­nen. Die Ver­lags­vor­schau­en für (Frühjahr/Sommer) 2020 lie­gen bei vie­len Ver­la­gen vor und ver­spre­chen ein span­nen­des neu­es Lese­jahr in vie­len Gen­res. Bücher, die mir bereits jetzt ins Auge gesprun­gen sind und auf deren Erschei­nen ich mich schon sehr freue, stel­le ich Euch ger­ne vor. Ver­mut­lich wer­den über das Jahr noch eini­ge Bücher dazu­kom­men, aber die­se Neu­erschei­nun­gen 2020 haben bereits mei­ne Vor­freu­de ent­facht und ich hof­fe, sie rezen­sie­ren zu können. 

Navi­ga­ti­on
1. Gegen­warts­li­te­ra­tur
2. Klas­si­ker
3. Phan­tas­tik
4. Sach­bü­cher
5. Über­blicks­lis­te

Gegenwartsliteratur

Bei Suhr­kamp wird Ben­ja­min Maacks neu­es Buch Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein erschei­nen, das sich mit dem Leben mit Depres­sio­nen beschäf­tigt und auf das ich mich sehr freue. Ich habe bereits sei­nen Erzähl­band Mons­ter gele­sen, der mir unheim­lich nah gegan­gen ist und bin sehr gespannt, womit der Autor uns die­ses Jahr über­ra­schen wird. Maack ver­bin­de ich mit unge­wöhn­li­cher, authen­ti­scher und auf­rich­ti­ger Lite­ra­tur, die ich nur schwer aus der Hand legen kann.

Ben­ja­min Maack: Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein,
333 S., ISBN: 978−3−518−47073−2, Suhr­kamp, erschie­nen am 09.03.2020


Maxim Bil­ler gehört zu mei­nen abso­lu­ten Lieb­lin­gen der deutsch­spra­chi­gen Gegen­warts­li­te­ra­tur und so lan­den sei­ne Bücher auto­ma­tisch auf mei­ner Lese­lis­te. 2020 wird bei KiWi Sie­ben Ver­su­che zu lie­ben erschei­nen, das ich sicher­lich lesen wer­de. Dar­in ent­hal­ten sind gesam­mel­te Fami­li­en­ge­schich­ten von Maxim Bil­ler und weil mir sei­ne Bücher immer einen neu­en Blick auf die Din­ge geschenkt haben, bin ich schon sehr gespannt, wie die­ser neue Blick bei Fami­li­en­ge­schich­ten aus­se­hen wird.

Maxim Bil­ler: Sie­ben Ver­su­che zu lie­ben. Fami­li­en­ge­schich­ten,
368 S., ISBN: 978−3−462−05437−8, Kiepenheuer&Witsch, erschie­nen am 13.02.2020


Seit ich vor vie­len Jah­ren das Buch 19 Minu­ten von Jodi Picoult gele­sen habe, über das ich bereits vie­le span­nen­de Gesprä­che geführt habe, habe ich immer wie­der zu Roma­nen der Schrift­stel­le­rin gegrif­fen und wur­de bis­lang nicht ent­täuscht. Ich mag die kom­ple­xen, emo­tio­na­len und viel­schich­ti­gen The­men, die sie in ihren Roma­nen behan­delt. Auch in Der Fun­ke des Lebens hat sie sich einem sol­chen – eine Gei­sel­na­me in einer Frau­en­kli­nik – angenommen.

Jodi Picoult: Der Fun­ke des Lebens, Roman,
448 S., ISBN: 978−3−570−10400−2, Ber­tels­mann, erschie­nen am 27.04.2020

Klassiker

Bei Suhr­kamp wird eine Gra­phic Novel von Nico­las Mah­ler zu Ulys­ses von James Joy­ce erschei­nen. Ich bin ein gro­ßer Fan von Klas­si­kern im neu­en Gewand und von krea­ti­ven Mög­lich­kei­ten, Lesern Klas­si­ker näher­zu­brin­gen. Dar­um bin ich auch sehr gespannt, wie Ulys­ses in die­ser Gra­phic Novel umge­setzt wurde.

Nico­las Mah­ler: Ulys­ses von James Joy­ce, Gra­phic Novel,
ca. 288 S., ISBN: 978−3−518−47006−0, Suhr­kamp, erscheint vor­aus­sicht­lich am 17.08.2020


Von allen Klas­si­kern sind mir vor allem auch die Roma­ne der Schwes­tern Bron­të ans Herz gewach­sen, egal ob in Buch­form oder als Ver­fil­mung. Umso glückli­cker bin ich, dass bei Reclam 2020 ein wirk­lich sehr hüb­scher Schu­ber erschei­nen wird, in dem Jane Eyre, Sturm­hö­he und Agnes Grey ent­hal­ten sein wer­den. Ich bin ein gro­ßer Fan der Schu­ber, die bei Reclam erschei­nen, wie der bezau­bern­de Schu­ber zu Grimms Mär­chen. Am meis­ten freue ich mich, Agnes Grey zu lesen, da ich mit die­sem Roman bis­lang am wenigs­ten zu tun hat­te. Es wird spannend.

Anne/Charlotte/Emily Bron­të: Jane Eyre/Sturm­hö­he/Agnes Grey,
insg. 1434 S., ISBN: 978−3−15−030066−4, Reclam, erschie­nen Febru­ar 2020 


Auch Rowohlt hat ab 2020 zwei Klas­si­ker im Pro­gramm, auf die ich mein Auge gewor­fen habe. Dabei han­delt es sich um Die Sturm­flu­ten des Früh­lings und Die fünf­te Kolon­ne von Heming­way. Da ich bis­lang noch sehr Heming­way-unbe­le­sen bin, freue ich mich schon sehr auf die­se bei­den Bücher, um mei­ne Kennt­nis­se auszuweiten.

Ernest Heming­way: Die Sturm­flu­ten des Früh­lings und Die fünf­te Kolon­ne,
ca. 96 & 128 S., ISBN: 978−3−499−00368−4 & 978−3−499−00369−1, Rowohlt, erschei­nen vor­aus­sicht­lich am 15.09.2020

Phantastik

Nach­dem Band 1 und Band 2 (vor allem Band 2) von Stran­ge the Drea­mer 2019 bereits eine wun­der­ba­re Über­ra­schung waren, die ich wirk­lich sehr ger­ne gele­sen habe, bin ich umso glück­li­cher, dass 2020 bereits Band 3 und Band 4 – jedoch Muse of Night­ma­res Band 1 und Band 2 genannt – erschei­nen wer­den. Eine gelun­ge­ne Mischung aus Phan­tas­tik, Span­nung und ori­gi­nel­len Ideen.

Lai­ni Tay­lor: Muse of Night­ma­res, Band 1 und 2,
ISBN: 978−3−8466−0100−6 & 978−3−8466−0101−3, Bas­tei Lüb­be, One, erschie­nen am 29.06. & erscheint vor­aus­sicht­lich am 28.08.2020


Leigh Bar­d­u­gos Gri­sha-Tri­lo­gieGol­de­ne Flam­men, Eisi­ge Wel­len, Lodern­de Schwin­gen – wird bei Knaur in neu­er Aus­stat­tung erschei­nen und ich freue mich rie­sig, die­se Roma­ne ken­nen­zu­ler­nen, nach­dem ich die Lese­pro­ben dazu bereits sehr moch­te. Die Autorin ist von die­sen abge­se­hen jedoch ein voll­kom­men unbe­schrie­be­nes Blatt für mich und ich bin sehr gespannt, nach­dem ich so viel Gutes über ihre Roma­ne gehört habe.

Leigh Bar­d­u­go: Gol­de­ne Flam­men/Eisi­ge Wel­len/Lodern­de Schwingen,
352÷448÷432 S., ISBN: 978−3−426−52444−2÷978−3−426−52445−9÷978−3−426−52446−6, Droemer Knaur,
erschie­nen am 02.03./01.04./04.05.2020


Mit der Howl-Saga habe ich begon­nen, da ich den Film Das wan­deln­de Schloss von Stu­dio Ghi­b­li sehr moch­te. Band 1 habe ich wirk­lich sehr ger­ne gele­sen und jetzt bin ich gespannt wie es in Band 2 Der Palast im Him­mel wei­ter­ge­hen wird. Das Cover ist jeden­falls wunderschön.

Dia­na Wyn­ne Jones: Der Palast im Him­mel, Howl-Saga Band 2,
272 S., ISBN 978−3−426−52539−5 , Knaur, erscheint vor­aus­sicht­lich am 03.08.2020


Die Tri­bu­te von Panem gehö­ren zu den Fan­ta­sy-Rei­hen, die mich nach dem Lesen bzw. Hören noch lan­ge beschäf­tigt haben. Umso mehr freue ich mich, dass ein Pre­quel die­ser tol­len Serie in die­sem Jahr her­aus­kommt und ich fin­de die Wahl des Prot­ago­nis­ten wirk­lich unglaub­lich span­nend!
Das Lied von Vogel und Schlan­ge wer­de ich mir auf kei­nen Fall ent­ge­hen lassen.

Suzan­ne Col­lins: Die Tri­bu­te von Panem. Das Lied von Vogel und Schlan­ge,
608 S., ISBN 978−3−7891−2002−2 , Oetin­ger, erschie­nen am 19.05.2020

Sachbücher

Ich glau­be, Marie Kon­dos Kon­Ma­ri-Metho­de muss man pro­biert haben, um zu ver­ste­hen, was es damit auf sich hat und, ob es was für einen ist. Seit ich ihr Buch Magic Clea­ning gele­sen (und das vor­ge­schla­ge­ne Prin­zip beher­zigt) habe, bin ich (nicht immer ohne Kampf mit mir selbst) eine Men­ge Din­ge los­ge­wor­den und füh­le mich wirk­lich woh­ler in mei­ner häus­li­chen Umge­bung. Da man bekannt­lich in der Regel eini­ge Stun­den sei­nes Lebens bei der Arbeit ver­bringt, bin ich sehr gespannt, ob Joy at Work von Marie Kon­do und Scott Sonen­s­hein einen ähn­lich posi­ti­ven Effekt auf mein Arbeits­le­ben haben wird. Pro­bie­ren wer­de ich es auf jeden Fall.

Marie Kon­do und Scott Sonen­s­hein: Joy at Work,
224 S., ISBN 978−3−8052−0056−1, Wun­der­lich Ver­lag, erschie­nen am 28.04.2020


Als stu­dier­te Psy­cho­lo­gin und Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­le­rin bin ich immer sehr gespannt auf Bücher, die ver­su­chen, Psy­cho­lo­gie und Lite­ra­tur oder das Schrei­ben mit­ein­an­der zu ver­bin­den und für den Leser nutz­bar zu machen. Des­we­gen hal­te ich immer wie­der Aus­schau nach Büchern, die einen sol­chen Ansatz ver­fol­gen. Die­ses Jahr wird von der aus­ge­bil­de­ten Poe­sie­t­he­ra­peu­tin Sil­ke Hei­mes, die Medi­zin und Ger­ma­nis­tik stu­diert hat, das Buch Ich schrei­be mich gesund erschei­nen. Ich bin schon sehr gespannt auf ihren Ansatz und wer­de sicher­lich berichten.

Sil­ke Hei­mes: Ich schrei­be mich gesund,
240 S., ISBN 978−3−423−28222−2, dtv, erschie­nen am 21.02.2020


Wie ihr seht, wird 2020 sicher­lich ein viel­sei­ti­ges Lese­jahr. Ich bin sicher, es wer­den noch eini­ge Neu­erschei­nun­gen 2020 dazu­kom­men, die von Inter­es­se sind und die ich hier bespre­chen wer­de. Bleibt natür­lich abzu­war­ten, was in die­sem Jahr alles auf mei­nem Lese­sta­pel lan­den wird, das kei­ne Neu­erschei­nung mehr ist, aber sicher­lich eben­so span­nend zu lesen.

Ich wün­sche ein span­nen­des Lese­jahr 2020 und wenn ihr mir Bücher emp­feh­len wollt, auf die ich defi­ni­tiv einen Blick wer­fen soll­te, dann lasst doch ein­fach einen Kom­men­tar da, ich wür­de mich freuen. 🙂

Neueste Beiträge


Bewer­te die­sen Post ♥
[Total: 1 Average: 5]