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C. F. Schreder: Turmalin. Magie aus Wasserseide [Rezension]

C. F. Schreder: Turmalin. Magie aus Wasserseide [Rezension]

Die helle und die dunkle Seite der Magie. 

Lyra liebt die Natur­ma­gie, die an ihrer Schu­le gelehrt wird. Zu scha­de ist es, dass sie dafür kei­ner­lei Talent besitzt. Nur mit Mühe gelin­gen ihr in ›Turma­lin. Magie aus Was­ser­sei­de‹ die ein­fachs­ten Zau­ber, ganz im Gegen­teil zu ihrer bes­ten Freun­din, die schnell die fan­tas­tischs­ten Zau­ber erler­nen kann.

Als dann auch noch furcht­ba­re Kopf­schmer­zen hin­zu­kom­men, wird der Unter­richt für Lyra end­gül­tig zum Rein­fall. Doch schon bald wünscht sie sich, es wären furcht­ba­re Kopf­schmer­zen gewe­sen, denn die Hör­ner, die ihr wach­sen, machen sie zu einer geäch­te­ten Helya. Ein Sta­tus, der lebens­ge­fähr­lich ist. 

Lyra bleibt nur eine Mög­lich­keit: Ihre Hei­mat und ihre Eltern so schnell wie mög­lich ver­las­sen. Aber das ist gar nicht so ein­fach, denn unge­klär­te Angrif­fe meh­ren sich und die Kon­trol­len in Turma­lin wer­den ver­schärft. Doch zum Glück muss Lyra die gefähr­li­che Flucht nicht allein wagen. Der mys­te­riö­se Schmugg­ler Nico­lai hat bereits Erfah­run­gen auf die­sem Gebiet. 

»Das Krat­zen Dut­zen­der Federn auf Papier erfüll­te die Luft. Vor­sich­tig tauch­te Lyra die Feder­spit­ze in das Tin­ten­fass und ließ sie in der durch­schei­nen­den Flüs­sig­keit krei­sen. Sie senk­te den Kopf, bis ihre Nasen­spit­ze fast die Tisch­plat­te berühr­te, und setz­te die Feder an.«

Von einem Tag auf den ande­ren wird Lyras Leben, in dem ihr größ­tes Pro­blem ihr feh­len­des Talent für Natur­ma­gie ist, zu einem ande­ren. Doch die­se Ver­än­de­rung trifft nicht nur sie. Die Welt, in der sie lebt, wird von einem Pro­blem ein­ge­holt, das längst als gelöst galt und weit in den Hin­ter­grund getre­ten ist. 

Jeder erin­nert sich an die Taten der Helya und die Schre­cken, die sie brach­ten. Die­se gehö­ren so fest zum Leben der Men­schen und Fad, das selbst die Jüngs­ten unter ihnen, bereits die Geschich­ten kann­ten. Doch wenn alle Helya böse sind, was ist dann mit Lyra?

»Die Geschich­te rund um den Hass der Helya hat­te sie schon zu vie­le Male gehört, um sich von ihr noch Angst ein­ja­gen zu las­sen. Um ehr­lich zu sein – und auch wenn sie es nie­man­dem gegen­über zuge­ben wür­de – fand Lyra eine gewis­se Schön­heit in den Legen­den rund um die­se dunk­le Aus­prä­gung von Magie.«

Turma­lin. Magie aus Was­ser­sei­de‹ erzählt die Geschich­te einer jun­gen Frau, die alles auf­ge­ben muss, was sie bis­her kann­te. Ihr All­tag, ihr Leben, ihre Über­zeu­gun­gen. Plötz­lich selbst zu einer von jenen gewor­den, die lan­ge als böse gal­ten, nimmt die Geschich­te ihren Lauf.

Doch es wird deut­lich, dass die Fas­sa­de der hei­len Welt schon län­ger Ris­se bekom­men hat­te, auch wenn davon bis­lang nur weni­ge wuss­ten. Wäh­rend das Gute und das Alt­be­kann­te somit etwas von ihrem Glanz ver­lie­ren, bleibt zugleich die Fra­ge, ob das Unbe­kann­te und das als Böse geglaub­te, nicht doch auch einen zwei­ten Blick ver­dient haben. Denn Lyra ver­liert durch ihre Flucht nicht nur vie­les. Sie hat auch eini­ges zu gewin­nen und Neu­es kennenzulernen.

»Nach­dem sie die Tink­tur getrun­ken hat­te, fiel Lyra in einen tie­fen Schlaf, der von merk­wür­di­gen Traum­bil­dern geprägt wur­de. Von krei­schen­den Raben und Rie­sen aus Wol­ken, die ihre Fin­ger nach Lyra aus­streck­ten. Von durch­schei­nen­den Traum­vö­geln und Kör­pern, die in einem pur­pur­nen Fluss trieben.«

Fazit zu ›Turmalin. Magie aus Wasserseide‹

Turma­lin. Magie aus Was­ser­sei­de‹ ist vol­ler Fan­ta­sie und Aben­teu­er. Wäh­rend Lyras Hei­mat mit all ihrer Natur- und Traum­ma­gie so wirkt, als wäre sie in Zucker­wat­te getaucht, ist Lyras wah­re Magie um eini­ges geheim­nis­vol­ler und düs­te­rer. Wer ger­ne Fan­ta­sy mit einer schö­nen Por­ti­on Lie­be und Magie liest, soll­te sich ›Turma­lin. Magie aus Was­ser­sei­de‹ ein­mal genau­er anse­hen. Es bleibt auf jeden Fall span­nend, wie es in ›Turma­lin. Kuss aus Ster­nen­staub‹ wei­ter­ge­hen wird.

Buchinfo

C. F. Schre­der:
Turma­lin

Magie aus Was­ser­sei­de
eBook
Loo­m­light, Stutt­gart 2021
Ab 14 Jah­re
450 S., EUR (D) 3,99 inkl. MwSt.
ISBN 978−3−522−65479−1

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Neil Gaiman: Der Ozean am Ende der Straße [Rezension]

Von einem Jungen und einem Mädchen, die an das Wundersame glaubten. 

Für eine Beer­di­gung kehrt ein Mann in ›Der Oze­an am Ende der Stra­ße‹ an den Ort sei­ner Kind­heit zurück. Nicht nur mit sei­nem Eltern­haus ver­bin­det er vie­le Erin­ne­run­gen, auch mit der Farm, auf der Let­tie Hempstock leb­te und dem Teich – der für sie ein Oze­an war.

Doch die Erleb­nis­se in sei­ner Kind­heit sind nur auf den ers­ten Blick jene, die vie­le Kin­der tei­len. Aben­teu­er im Wald, Geheim­nis­se mit neu­en Freun­den, Streit mit Eltern und Gehor­sam. Ängs­te, Unge­hor­sam und der Wunsch, von den Eltern geliebt und beschützt zu werden.

Einen Toten in einem Auto zu ent­de­cken ist hin­ge­gen ein Erleb­nis, das zum Glück nicht alle Kin­der tei­len. Eben­so wenig das Geschöpf, das sie im Wald erwar­tet und so sei­nen Weg in das Zuhau­se des Man­nes fin­det, denn kurz danach wird eine attrak­ti­ve Frau als Kin­der­mäd­chen für den Jun­gen und sei­ne Schwes­ter ein­ge­stellt. Doch bald schon ist sie mehr als nur ein Kindermädchen. 

»Hier war ich doch schon ein­mal gewe­sen, oder, vor lan­ger Zeit? Eigent­lich war ich mir sicher. Kind­heits­er­in­ne­run­gen lie­gen manch­mal unter den Din­gen ver­bor­gen, die spä­ter pas­siert sind, wie Spiel­zeug, das ver­ges­sen auf dem Boden eines Klei­der­schranks liegt, aber nie ganz ver­lo­ren ist.«

Sein Vater beginnt mit ihr eine Affä­re. Nur der Jun­ge scheint wahr­zu­neh­men, dass etwas mit der attrak­ti­ven Frau nicht stimmt, die ihn davon abhal­ten will, das Haus zu ver­las­sen. Auch, wenn sie sei­nem Vater dafür Lügen erzäh­len muss. Der Jun­ge will nichts mehr, als die Frau los­wer­den und mit Let­tie spre­chen, die ihm als ein­zi­ge hel­fen kann.

»Ich frag­te mich, war­um sie alle Hempstock hie­ßen, die­se Frau­en, aber ich frag­te nicht danach, eben­so wenig wie ich mich getrau­te zu fra­gen, woher sie wuss­ten, was in dem Abschieds­brief stand oder was der Opal­schürfer gedacht hat­te, als er gestor­ben war. Sie rede­ten dar­über, als wäre das alles völ­lig normal.«

Die magi­sche und phan­tas­ti­sche Wahr­neh­mung des Jun­gen ver­mischt sich mit den Erleb­nis­sen sei­ner Kind­heit. Wäh­rend in sei­nem Eltern­haus nie­mand wahr­zu­neh­men scheint, was im Ort geschieht, weiß Let­ties Fami­lie mehr. Magie scheint in dem Haus zu pul­sie­ren. Der Glau­be an Din­ge, die für ande­re nur Aber­glau­be oder unvor­stell­bar sind.

Doch wie soll es einem Kind gelin­gen, das Geschöpf aus sei­nem Haus zu ver­trei­ben und sei­ne Fami­lie vor ihm zu beschüt­zen? Und wel­che Ängs­te ist im Stan­de, dafür auszustehen? 

»Wäh­rend wir altern, wer­den wir zu unse­ren Eltern; wenn man lan­ge genug lebt, sieht man die Gesich­ter sei­ner Jugend wie­der. Ich erin­ner­te mich an Mrs. Hempstock, Let­ties Mut­ter, als eine stäm­mi­ge Frau. Die­se Frau war dürr und zierlich.«

Neil Gai­man gelingt es in ›Der Oze­an am Ende der Stra­ße‹ eine Geschich­te zu schrei­ben, die sowohl den Zau­ber des Kind­seins ein­fängt als auch dem Wun­der­ba­ren und Magi­schen einen fes­ten Platz ein­räumt. Das Buch ist wun­der­voll von Eli­se Hurst illus­triert, sodass die Buch­sei­ten auf meh­re­re Arten zugleich zum Leben erwachen.

Zugleich wird das Kind­sein ernst­ge­nom­men wie sel­ten in einer Geschich­te. Und wäh­rend der Jun­ge mit all den Ein­schrän­kun­gen sei­ner Kind­heit kämp­fen muss, ist er in ande­ren Berei­chen doch viel frei­er als es zum Bei­spiel sein Vater zu sein scheint. Wem ›Der Oze­an am Ende der Stra­ße‹ gefal­len hat, soll­te einen Blick auf Gai­m­ans ande­re Wer­ke wer­fen wie ›Nor­di­sche Mythen und Sagen‹.

Fazit zu ›Der Ozean am Ende der Straße‹

Der Oze­an am Ende der Stra­ße‹ ist ein wun­der­schö­nes, teils düs­te­res Buch über das Kind­sein, das Wun­der­sa­me, Fami­lie und dem Kampf, die eige­nen Ängs­te zu über­win­den. Als gro­ßer Neil Gai­man-Fan muss­te ich das Buch natür­lich lesen und die wun­der­schön illus­trier­te Aus­ga­be hat mich defi­ni­tiv von sich überzeugt.

Buchinfo

Neil Gai­man:
Der Oze­an am Ende der Stra­ße

illus­triert von Eli­se Hurst
aus dem Eng­li­schen von Han­nes Rif­fel
Eich­born, Köln 2021
336 S., EUR (D) 24,- inkl. MwSt.
Hard­co­ver
Alters­emp­feh­lung: ab 14 Jah­ren
ISBN 978−3−8479−0071−9

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Leigh Bardugo: Rule of Wolves [Rezension]

Düsterer Charme und mächtige Frauen. 

Vor bald zehn Jah­ren nun ist 2012 mit ›Gol­de­ne Flam­men‹ der ers­te Band der Gri­sha-Tri­lo­gie von Leigh Bar­d­u­go erschie­nen. Weni­ge Jah­re spä­ter ist dann die Glo­ry or Gra­ve‹-Dilo­gie erschie­nen, die im glei­chen Uni­ver­sum ange­sie­delt ist und 2019 erschien der ers­te Band der ›King of Scars‹-Dilo­gie. Nun ist mit ›Rule of Wol­ves‹ end­lich der zwei­te Band erschie­nen und die Geschich­te von Niko­lai, Nina und Zoya geht weiter.

Nina Zenik hat es geschafft, unter ande­rem Namen in das Haus ihres größ­ten Fein­des ein­ge­las­sen zu wer­den. Jarl Brums, der Anfüh­rer der gefürch­te­ten Gri­sha-Jäger. In Fje­r­da wer­den Gri­sha gejagt und dem Eis­tri­bu­nal über­ge­ben – ein Schick­sal, das mit dem Tod ende­te, wenn sie nicht als For­schungs­ob­jek­te benutzt wur­den. Ein gro­ßer Teil von Ninas See­le will Rache, Rache für das, was mit Mat­thi­as. Ein wei­te­rer Teil will, dass der Hass der Fje­r­da gegen die Gri­sha ein Ende hat. Ein Hass, der schon seit so vie­len Jah­ren in den Men­schen gesät wird und wächst. Doch wer wäre eine bes­se­re Hil­fe für ein sol­ches Vor­ha­ben, als Jarl Brums Toch­ter, die wie Nina eben­falls eine Gri­sha ist.

Doch Nina ist nicht die ein­zi­ge, die für das Über­le­ben der Gri­sha kämpft und sich vor dem Hass der Fje­r­dan hüten muss. Auch Niko­lai und Zoya kämp­fen gegen alte und mäch­ti­ge Gegner.

»Sag mir, dass es mehr ist als Krieg und Sor­ge, die dich die­se Wor­te spre­chen las­sen. Sag mir, was sie bedeu­ten wür­den, wenn du kein Zar wärst und ich kei­ne Soldatin.«

Wäh­rend der Angriff der Fje­r­da aus dem Nor­den droht, in West-Rav­ka von Unru­hen berich­tet wird, berei­ten auch die Shu Han Niko­lai Sor­gen. Nicht nur, weil sich die Vor­be­rei­tun­gen sei­ner Hoch­zeit als schwie­rig gestal­ten, son­dern auch, weil die Geg­ner immer näher kommen.

Niko­lai hat alle Hän­de voll zu tun: Rav­ka wird an allen Gren­zen bedroht, in sei­nem Innern wütet ein mäch­ti­ger Dämon und unter sei­nen Gefan­ge­nen ist ein Mann, der bedroh­li­cher ist, als alle ande­ren Gefah­ren zusam­men. Ein Gefan­ge­ner, der den Lesern der Gri­sha-Tri­lo­gie nur zu ver­traut sein dürf­te. Zum Glück ver­fügt Niko­lai nicht nur über jede Men­ge Charme und Manie­ren, sein Ver­stand und sein Erfin­dungs­reich­tum sind messerscharf.

»Die Kerch konn­ten das Meer haben. Die Zement Namen den Him­mel. Rav­ka hat­te sein Wort gehal­ten und genau das gelie­fert, was die Kerch woll­ten, aber nicht das, was sie brauchten.«

Doch Niko­lais Gefan­ge­ner ist nicht das ein­zi­ge bekann­te Gesich­te, dass in der ›King of Scars‹-Dilo­gie wie­der­kehrt. Denn wer wäre bes­ser geeig­net, um bei einem schwe­ren Dieb­stahl zu häl­fen als gewis­se Her­ren aus Ket­ter­dam, die den Glo­ry or Gra­ve-Lesern noch gut in Erin­ne­rung sein sollten. 

»Die Dro­ge hat­te alles ver­än­dert, hat­te die Gri­sha auf eine Wei­se angreif­bar gemacht, wie sie es zuvor nie waren, aber sie wei­ger­ten sich, die­se Mas­ken als ein Sym­bol von Schwä­che oder Unsi­cher­heit zu tra­gen. Sie hat­ten sie mit Fang­zäh­nen und gewun­de­nen Zun­gen, mit klaf­fen­den Mäu­lern bemalt. Sie sahen aus wie Gar­go­yles, die in Kampf­kef­tas über das Feld kamen.«

Doch das Wie­der­se­hen von ver­trau­ten Gesich­tern ist nicht nur eine Stär­ke von ›Rule of Wol­ves‹. Wäh­rend das Wie­der­se­hen mit den Krä­hen von Ket­ter­dam gelingt und zu den Cha­rak­te­ren passt, ist dies mei­ner Mei­nung nach nicht für alle Cha­rak­te­re der Fall, die bereits in der Gri­sha-Tri­lo­gie auf­ge­taucht sind. Zum einen ist dort ein wür­di­ges Ende für einen Cha­rak­ter gefun­den wor­den, der nun wie­der auf­ge­taucht ist und nicht rich­tig zur Gel­tung kommt. Zum ande­ren hat ein ande­rer Cha­rak­ter in der Gri­sha-Tri­lo­gie ein pas­sen­des Hap­py-End in Aus­sicht gestellt bekom­men, dass nun auf­ge­löst wurde. 

Obwohl Niko­lai Lant­sov in der Gri­sha-Tri­lo­gie einer mei­ner Lieb­lin­ge war, hat er mir als Neben­cha­rak­ter bes­ser gefal­len als jetzt, da er zu einem der Prot­ago­nis­ten beför­dert wur­de, ähn­lich geht es mir mir Zoya. Der Hand­lungs­strang von Nina Zenik hin­ge­gen, berührt und inter­es­siert mich sehr. Vor allem im ers­ten Band der ›King of Scars‹-Dilo­gie moch­te ich ihren Kampf, um mit Mat­thi­as Schick­sal umzu­ge­hen, ihre ver­düs­ter­te Art.

Fazit zu ›Rule of Wolves

Ich habe es kaum erwar­ten kön­nen, ›Rule of Wol­ves‹ end­lich in die Fin­ger zu bekom­men. Obwohl mich nicht alle Hand­lungs­strän­ge des Romans begeis­tern, kann ich ein­fach nicht genug aus dem Gris­ha­ver­se bekom­men. Nina Zenik ist mein abso­lu­ter Lieb­ling. Ich hof­fe sehr, dass es noch wei­te­re Spin-Offs und Sequels aus die­sem wun­der­ba­ren Uni­ver­sum geben wird.

Buchinfo

Leigh Bar­d­u­go:
Rule of Wol­ves

Thron aus Nacht und Sil­ber
Die King-of-Scars-Dilo­gie, Band 2
Über­setzt von: Michel­le Gyo
Knaur HC, Mün­chen 2021
576 S., EUR (D) 16,99 inkl. MwSt.
Roman, Paper­back
ISBN 978−3−426−22701−5

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Hajime Isayama: Attack on Titan Deluxe Edition Band 8 [Rezension]

Die Geheimnisse der Verstorbenen. 

Dem Auf­klä­rungs­trupp ist es in ›Attack on Titan Delu­xe Edi­ti­on Band 8‹ end­lich gelun­gen, in Dok­tor Jägers Kel­ler zu gelan­gen. Nach­dem sie sich immer mehr Rät­seln und Geheim­nis­sen um das Wesen der Tita­nen gegen­über sahen, haben sie nun end­lich eine Chan­ce, Ant­wor­ten zu bekommen. 

Doch der Zugang zum Kel­ler ist in ›Attack on Titan Delu­xe Edi­ti­on Band 7‹ durch einen hohen Preis ermög­licht wor­den. Nicht alle, die ihr Leben der Auf­klä­rung der Geheim­nis­se der Tita­nen und der Mau­ern gewid­met haben, kön­nen den Moment noch mit­er­le­ben. Erens Vater hat im Kel­ler all sein Wis­sen über die Tita­nen ver­wahrt. Doch es sind nicht nur Erkennt­nis­se über die­se, die der Auf­klä­rungs­trupp dort fin­det, es ist auch die Geschich­te von Erens Vater. Und die Geschich­te des­sen, wie Eren zu sei­nem Namen gekom­men ist.

»Was war es nun, was wir in die­sem Kel­ler­raum … gefun­den hat­ten? War es … Hoff­nung? Oder war es … Verzweiflung?«

Neben Ant­wor­ten hat der Auf­klä­rungs­trupp in Dok­tor Jägers Kel­ler auch wei­te­re Fra­gen gefun­den. Wann auch immer in ›Attack on Titan‹ ein Rät­sel gelöst wird, wird nur deut­lich, dass dies eigent­lich nur ein klei­nes Stück eines viel grö­ße­ren Rät­sels ist, das hin­ter all dem liegt. 

Die Men­schen inner­halb der Mau­ern müs­sen sich von ihrer Vor­stel­lung ver­ab­schie­den, wie ihre Welt aus­sieht. Sicher­heit ist seit de Fall der Mau­er eine Illu­si­on gewor­den, eine Zukunft eine Fra­ge mit offe­nem Ausgang. 

»Ich weiß, ich bin nur ein klei­ner Fisch … Und mein ein­zi­ger Nut­zen besteht wahr­schein­lich dar­in, als Tita­nen­fut­ter zu die­nen, aber … selbst klei­ne Fische wie ich … haben ein Recht dar­auf zu erfah­ren, wor­auf sie sich einlassen!!«

Anfangs zeich­ne­te sich ›Attack on Titan‹ vor allem durch Action, klu­ge Gefech­te und Grau­en aus. Spä­tes­tens in ›Attack on Titan Delu­xe Edi­ti­on Band 8‹ ist klar, dass noch viel mehr hin­ter den Tita­nen steckt. Spä­tes­tens mit der Auf­lö­sung des Geheim­nis­ses um die Iden­ti­tä­ten des weib­li­chen, des gepan­zer­ten und des kolos­sa­len Tita­nen ist die Fra­ge nach den Beweg­grün­den der Gegen­sei­te für mich eine der span­nends­ten Fragen. 

Eine Fra­ge, die in ›Attack on Titan‹ von Anfang an ange­legt war. War­um wur­de die Mau­er zer­stört und die Men­schen im Innern von den Tita­nen ange­grif­fen? War­um aus­ge­rech­net von ihnen? Wie hängt all dies zusam­men? Wel­che Rol­le kom­men Ymir und dem Biest zu? 

Nach­dem der Beginn von ›Attack on Titan‹ klar der Per­spek­ti­ve von Eren und sei­nen Freun­den sowie dem Auf­klä­rungs­trupp folg­te, geschieht in ›Attack on Titan Delu­xe Edi­ti­on Band 8‹ nun etwas Span­nen­des. Die Per­spek­ti­ve ändert sich. Der Lesen­de erlebt nicht mehr die Ereig­nis­se inner­halb der Mau­ern mit. Der Man­ga führt ihn nun an einen ande­ren Ort, an dem eine ande­re Grup­pe von Kin­dern zu über­le­ben ver­sucht, die sich von etwas ande­rem bedroht sehen. 

»Auf der Welt gibt es offen­bar Men­schen, die mit Stei­nen bewor­fen wer­den, nur weil sie exis­tie­ren. Und ich wur­de als Sym­bol für die­se Men­schen so lan­ge bewor­fen, bis ich am gan­zen Kör­per blutete.«

Fazit zu ›Attack on Titan Deluxe Edition Band 8

Attack on Titan Delu­xe Edi­ti­on Band 8‹ schafft es genau­so wie die vor­he­ri­gen Bän­de, mich wirk­lich zu über­ra­schen. Ich habe sel­ten eine so klu­ge und prä­zi­se geplan­te Geschich­te erlebt, die so über­ra­schen konn­te, wäh­rend doch alle Über­ra­schun­gen stim­mig erschie­nen. ›Attack on Titan‹ schafft es immer wie­der, mich zum nach­den­ken anzu­re­gen. Vor allem in die­sem Band, der spür­bar macht, wie sehr Gut und Böse eine Fra­ge der Per­spek­ti­ve sind. 

Ich weiß nicht, wohin sich die­se Geschich­te ent­wi­ckeln wird. Ich weiß nur, dass ich Haji­me Isaya­ma auf jeden Fall ger­ne wei­ter in die Tie­fen der Welt von Eren und sei­nen Freun­den fol­gen wer­de. ›Attack on Titan Delu­xe Edi­ti­on Band 9‹ kann also ger­ne kommen. 

Buchinfo

Haji­me Isaya­ma:
Attack on Titan Delu­xe 8

beinhal­tet die Bän­de 22–24
über­setzt von Clau­dia Peter
Carl­sen, Ham­burg 2021
576 S., EUR (D) 25,00 inkl. MwSt.
Hard­co­ver, Man­ga
Ab 16 Jah­ren
ISBN 978−3−551−74110−3

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Hajime Isayama: Attack on Titan Deluxe Edition Band 1 [Rezension]

Der Tag, an dem die Mauer zerstört wurde. 

Von einem Tag auf den ande­ren endet das Leben, das Eren Jäger in ›Attack on Titan Delu­xe Edi­ti­on Band 1‹ kennt. Die hohe Mau­er, die seit Jahr­zehn­ten vor den Tita­nen geschützt hat, ist zer­stört worden. 

Doch mit dem Fall der Mau­er hat Eren nicht nur sein Eltern­haus und sei­ne Hei­mat ver­lo­ren. Als die men­schen­fres­sen­den Tita­nen in Shi­ganshi­na ein­fal­len, ver­lie­ren Hun­der­te Men­schen ihr Leben. Seit Jahr­zehn­ten war die Mau­er nicht über­wun­den wor­den und die Men­schen in ihrem Innern nicht dar­auf vor­be­rei­tet, sich zu verteidigen. 

Und wie soll­te man sich auch gegen etwas ver­tei­di­gen, das grö­ßer ist als die meis­ten Men­schen, Ver­let­zun­gen groß­teils bin­nen Sekun­den heilt und kein ande­res Ziel kennt, als Men­schen zu jagen und zu ver­spei­sen? Die Men­schen, die sich ret­ten konn­ten, flie­hen in das Inne­re der wei­te­ren Mau­er­rin­ge, doch das Grau­en beglei­tet sie.

»An jenem Tag erin­ner­te die Mensch­heit sich wie­der an das Grau­en von ihnen beherrscht zu wer­den und an die Demü­ti­gung wie in einem Vogel­kä­fig zu leben …«

Was macht es mit einem Men­schen, so etwas mit­zu­er­le­ben? Unfä­hig zu sein, die­je­ni­gen, die man liebt zu ret­ten und zu sehen, wie sie gefres­sen wer­den? Die Furcht vor den Tita­nen ist wie­der Wirk­lich­keit gewor­den. Fühl­te man sich doch seit Jahr­zehn­ten hin­ter den Mau­ern sicher und leb­te sein Leben, wird nun deut­lich, wie trü­ge­risch die­se Sicher­heit war.

Furcht ist es, was die meis­ten Men­schen nach dem Angriff der Tita­nen emp­fin­den und sie ver­su­chen, so weit ins siche­re­re Inne­re zu gelan­gen wie mög­lich. Nicht so Eren. Er schwört Rache für alles, was er ver­lo­ren hat und schwört, nicht auf­zu­hö­ren, bevor er nicht auch den letz­ten Tita­nen getö­tet hat. Eren will sich nicht vor den Tita­nen ver­ste­cken, er will die Mau­ern ver­las­sen und sie bekämp­fen. Mit ihm kämp­fen auch sei­ne Kind­heits­freun­de Armin und Mika­sa dafür, dem Auf­klä­rungs­trupp bei­tre­ten zu dür­fen. Ein enges Band ver­bin­det die drei.

»In dem Moment erin­ner­te ich mich, dass ich sol­che Sze­nen schon öfter gese­hen hat­te, wie­der und wie­der. Die­se Welt ist grau­sam. Dass ich noch leb­te, kam mir wie ein Wun­der vor … und in die­sem Augen­blick hör­te mein Kör­per auf zu zittern.«

Attack on Titan ist eine Geschich­te, wie ich sie bis­her noch nicht ken­nen­ge­lernt habe. Wie die Men­schen von meh­re­ren Mau­er­schich­ten umge­ben ist, scheint auch der Kern der Geschich­te von vie­len Geheim­nis­schich­ten umge­ben zu sein. Die Ent­wick­lun­gen sind über­ra­schend, schwer vor­her­zu­se­hen und zugleich pas­send. Die Cha­rak­te­re sind lie­be­voll aus­ge­ar­bei­tet und gestal­tet. In der Geschich­te gibt es unglaub­lich viel zu ent­de­cken, wenn man ihr etwas Zeit gibt. 

Attack on Titan Delu­xe Edi­ti­on Band 1‹ ist ein wun­der­ba­rer Auf­takt in eine grau­sa­me Welt, die um ihr Über­le­ben und ihre Mensch­lich­keit kämpft. Freund­schaft, Mensch­lich­keit und ethi­sche Fra­gen fin­den in all dem Anklang. 

Ich bin ein gro­ßer Fan des Artstyles und mag die Anmu­tung der edlen Delu­xe Edi­ti­on super ger­ne, die die Bän­der auch zu einem Hin­gu­cker im Regal macht und sie auch bei viel­fa­chem Lesen schützt.

»Denn die Sze­ne wirk­te, als hät­te die geball­te Wut der Mensch­heit Gestalt angenommen.«

Wer den Ani­me mag, soll­te defi­ni­tiv auch dem Man­ga eine Chan­ce geben. Obwohl sich vie­les über­ra­schend gleicht, gibt es doch auch Sze­nen­un­ter­schie­de und es bleibt mehr Zeit, um sich auf ein­zel­ne Momen­te ein­zu­las­sen, da die Serie doch in einem schnel­len Tem­po voranschreitet. 

Fazit zu ›Attack on Titan Deluxe Edition Band 1

Bei ›Attack on Titan Delu­xe Edi­ti­on Band 1‹ soll­te defi­ni­tiv vor­her nicht zu viel ver­ra­ten wer­den, da Man­ga und Ani­me sehr von unter­schied­li­chen Geheim­nis­sen leben, deren Ent­hül­lung prä­zi­se plat­ziert ist. Je tie­fer man in die Geschich­te ein­dringt, des­to mehr regt sie zum Den­ken an. ›Attack on Titan‹ ist auf jeden Fall super schnell zu einem mei­ner Lieb­lin­ge gewor­den, den ich super ger­ne emp­feh­le. Wer auf den Geschmack von ›Attack on Titan‹ gekom­men ist, kann sich noch über vie­le wei­te­re Bän­de in der Delu­xe Edi­ti­on freu­en, wie Band 6 und Band 7.

Buchinfo

Haji­me Isaya­ma:
Attack on Titan Delu­xe 1

beinhal­tet die Bän­de 1–3
über­setzt von Clau­dia Peter
Carl­sen, Ham­burg 2018
576 S., EUR (D) 25,00 inkl. MwSt.
Hard­co­ver, Man­ga
Ab 16 Jah­ren
ISBN 978−3−551−74103−5

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Das hier dar­ge­stell­te Cover und die ange­ge­be­ne Aus­ga­be sowie die Anga­ben zum Buch kön­nen von den der­zeit erhält­li­chen Aus­ga­ben abweichen.


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Simon Beckett: Die Verlorenen [Rezension]

Ein Grauen, das vor zehn Jahren begann.

Vor zehn Jah­ren hat sich Jonah Col­leys Leben in ›Die Ver­lo­re­nen‹ schlag­ar­tig ver­än­dert, an dem Tag, an dem sein Sohn ver­schwand. Sei­ne Ehe ist mitt­ler­wei­le geschie­den, Jonah und Gavin haben seit Jah­ren kei­nen Kon­takt mehr, obwohl sie frü­her die bes­ten Freun­de waren. 

Doch auch nach über zehn Jah­ren sind die Geis­ter der Ver­gan­gen­heit nicht zur Ruhe gekom­men. Beim Fund meh­re­rer Lei­chen in einem ver­las­se­nen Lager­haus ver­liert Jonah bei­na­he sein Leben. Doch je stär­ker er in die Auf­klä­rung der Gescheh­nis­se im Lager­haus hin­ein gerät, des­to stär­ker wird im klar, dass alles mit den Ereig­nis­sen vor zehn Jah­ren zusam­men­hän­gen könnte.

Doch Jonah ist nicht Teil des Ermitt­lungs­teams. Mehr noch steht er bald selbst als Ver­däch­ti­ger im Fokus der Ermitt­lung, da er vor den Ermitt­lern Din­ge zu ver­heim­li­chen scheint.

»Als Jonah das Blut roch, war ihm klar, dass er in Schwie­rig­kei­ten steck­te.
An dem alten Kai war es stock­fins­ter. Kei­ne ein­zi­ge Stra­ßen­la­ter­ne brann­te, die Lager­häu­ser lagen im Dun­keln, Relik­te einer ande­ren Zeit.«

Mit dem Fall bre­chen Jonahs alte Wun­den wie­der auf. Was war vor zehn Jah­ren gesche­hen, als sein damals vier­jäh­ri­ger Sohn ver­schwun­den ist? Wie­so kom­men zu Gavins Beer­di­gung, der frü­her beliebt und bekannt war, nur so wenig Leute?

Nie­mand weiß, wer die Lei­chen sind, die im Lager­haus gefun­den wor­den sind. Und nie­mand weiß, was aus dem Mann gewor­den ist, der Jonah im Lager­haus ange­grif­fen hat. Für Jonah sind die Ereig­nis­se genau­so rät­sel­haft wie die Gescheh­nis­se vor zehn Jahren. 

»Sie kann­ten sich seit Ewig­kei­ten. In der Schu­le bes­te Freun­de, dann zusam­men zur Poli­zei, die Pro­be­zeit bei der Met gemein­sam durch­lau­fen und schließ­lich im sel­ben Stadt­teil gear­bei­tet. Gavin war immer der Extra­ver­tier­te­re gewe­sen, aber hin­ter sei­ner Läs­sig­keit und Fröh­lich­keit ver­barg sich erbit­ter­ter Ehrgeiz.«

Doch plötz­lich begin­nen sich die Ereig­nis­se von vor zehn Jah­ren zu wie­der­ho­len. Kin­der ver­schwin­den und Jonah muss sich erneut der Fra­gen stel­len, ob er sie ret­ten kann. Getrie­ben von der vagen Hoff­nung, end­lich her­aus­zu­fin­den, was mit sei­nem Sohn gesche­hen ist, geht Jonah aufs Ganze.

»Das war Jah­re her. Ein ande­res Leben. Wie­so such­te Gavin jetzt aus dem Nichts auf und bat Jonah um Hilfe?«

Simon Beckett hat sein Talent für span­nen­de Thril­ler-Rei­hen bereits mit der David Hun­ter-Rei­he bewie­sen. Mit Jonah Col­ley hat Beckett jedoch einen Prot­ago­nis­ten für sei­ne neue Rei­he erfun­den, der als Poli­zist unmit­tel­bar an der Auf­klä­rung der Fäl­le als Ermitt­ler betei­ligt sein kann. Dabei ist Jonah kein Kli­schee-Poli­zist, son­dern facet­ten­reich und nahbar.

Fazit zu ›Die Verlorenen

Die Ver­lo­re­nen‹ ist von der ers­ten bis zur letz­ten Minu­te span­nend. Johan­nes Steck ist ein tol­ler Hör­buch­spre­cher, der die Stim­mung des Romans rich­tig gut rüber­bringt. Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart sind in ›Die Ver­lo­re­nen‹ ein­falls­reich mit­ein­an­der ver­wo­ben und geben jede Men­ge Rät­sel auf. Ich bin gespannt, wie es mit Jonah Col­ley im zwei­ten Band der Rei­he wei­ter­ge­hen wird.

Buchinfo

Simon Beckett:
Die Ver­lo­re­nen

Jonah Col­ley-Rei­he, Band 1
Gele­sen von Johan­nes Steck
Aus dem Eng­li­schen von Karen Wit­t­huhn und Sabi­ne Längs­feld
Thril­ler, Hör­buch, unge­kürzt
argon hör­buch, Ber­lin 2021
Lauf­zeit 11 Stun­den 11 Minu­ten, EUR (D) 24,95 inkl. MwSt.
ISBN 978−3−7324−5537−9

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Julia Dippel: Belial [Rezension]

Eine Wette zwischen Göttern und ein Mädchen, das sich diesen nicht beugt. 

Die jun­ge Tem­pel­die­ne­rin Cas­sia hat­te defi­ni­tiv nicht geplant, zum Gegen­stand einer Wet­te zwi­schen Göt­tern zu wer­den. Vor allem nicht, wenn es sich dabei um den grau­sa­men und sadis­ti­schen Dämon Ianus und den Teu­fel Beli­al höchst­per­sön­lich han­delt. Auch dann nicht, wenn der Teu­fel äußerst attrak­tiv und char­mant ist. 

Doch Cas­sia ver­folgt eige­ne Zie­le. Sie weiß genau, wer dafür ver­ant­wort­lich ist, dass immer wie­der Frau­en aus dem Tem­pel ver­schwin­den, in dem sie lebt. Ianus‘ Grau­sam­keit ist bekannt, doch bis­lang konn­te ihm nie etwas nach­ge­wie­sen werden. 

Als Cas­sia die Gele­gen­heit bekommt, Ianus zu Fall zu brin­gen, sagt sie nicht nein. Sie ist bereit, sich als Skla­vin an ihn ver­kau­fen zu las­sen, um nach einem Beweis für sei­ne Ver­bre­chen suchen zu kön­nen und zu erfah­ren, was mit ihrer Freun­din Daph­ne gesche­hen ist.

»Ein Bett, ein Tisch, ein Stuhl … sonst nichts. Mir wur­de die Keh­le eng. Man hat­te Daph­nes Hab­se­lig­kei­ten bereits weg­ge­bracht und trotz­dem schweb­te die Erin­ne­rung an die jun­ge Pries­te­rin noch immer in die­sen vier Wänden.«

Doch Cas­sia ist nicht die ein­zi­ge, die eine Rech­nung mit Ianus offen hat. Auch der Teu­fel Beli­al ist kein Fan von Ianus. In Ianus‘ Besitz befin­det sich jedoch etwas, das Beli­al unbe­dingt zurück­will: sein Hei­mat­land Mal­ta. Um Mal­ta zurück­zu­be­kom­men, lässt Beli­al sich auf eine Wet­te mit Ianus ein. Wenn Cas­sia ihm inner­halb von fünf Tagen frei­wil­lig ihre See­le ver­spricht, gehört Mal­ta wie­der Beli­al. Wenn nicht, muss er das Knie vor Ianus beugen. 

Aber Cas­sia hat defi­ni­tiv nicht vor, irgend­je­man­dem ihre See­le zu schen­ken, vor allem kei­nen Dämon. Den­noch lie­fert ihr die Wet­te die Gele­gen­heit, an Ianus heranzukommen.

»Die Eisen­ket­ten an mei­nen Hand­ge­len­ken fühl­ten sich inzwi­schen nach einer rich­tig mie­sen Fehl­ent­schei­dung an. Anfangs waren sie nur ein nöti­ges Requi­sit gewe­sen, um unse­re Geschich­te glaub­haft zu machen, doch hier in den Höh­len schie­nen die Ket­ten mit jedem Schritt schwe­rer und schwe­rer zu wer­den. Mei­ne Instink­te rie­ten mir laut­stark zur Flucht.«

Doch ihr wird schnell bewusst, dass ihre Auf­ga­be nicht so leicht wird, wie sie es sich gewünscht hät­te. Ianus hütet sei­ne Geheim­nis­se gut und Beli­al lässt sie kaum einen Moment aus den Augen. Zusätz­lich läuft sie stän­dig Gefahr, von Ianus erwischt und getö­tet zu werden.

Cas­sia hat jedoch einen Vor­teil: Sie wird von den Göt­tern unter­schätzt. Sie wis­sen nicht von ihrer Gabe, die sie immun gegen man­che Kräf­te der Dämo­nen macht und kann nicht durch Illu­sio­nen getäuscht werden.

»Ich sah die Din­ge, wie sie waren und nicht, wie die Dämo­nen sie erschei­nen lie­ßen. Mei­ne Fähig­kei­ten mach­ten mich zu einer sel­te­nen Ano­ma­lie und zum per­fek­ten Wach­hund für Lucusta.«

Beli­al‹ wird abwech­seln aus zwei Per­spek­ti­ven erzählt. Zum einen aus Cas­si­as Per­spek­ti­ve, die den Dämo­nen zutiefst miss­trau. Zum ande­ren aus Beli­als Per­spek­ti­ve, die Ianus zwar eben­so sehr hasst wie Cas­sia, jedoch auf sein Hei­mat­land nicht ver­zich­ten will. In einem Gemisch aus Mani­pu­la­tio­nen, Täu­schung und Ver­füh­rung kom­men sich Cas­sia und Beli­al näher. Bei­de müs­sen erfah­ren, dass sowohl Men­schen als auch Dämo­nen anders sein kön­nen, als sie es sich vor­ge­stellt haben.

Julia Dip­pels neu­er Roman aus den Iza­ra-Chro­ni­ken ist von der ers­ten bis zu letz­ten Sei­te span­nend. Beli­al ist char­mant, mäch­tig und sehr, sehr arro­gant. Cas­sia hin­ge­gen ist klug, mutig und eine Über­le­bens­künst­le­rin. Mit Grim ist Dip­pel eine wun­der­ba­re Neben­fi­gur gelun­gen, die man durch ihre rup­pi­ge und ehr­li­che Art ein­fach mögen muss.

Fazit zu ›Belial‹

Beli­al‹ kann defi­ni­tiv gele­sen wer­den, ohne das man die Iza­ra-Chro­ni­ken bereits gele­sen hat, da es zeit­lich vor die­sen ange­sie­delt ist. Es ist eine lie­be­voll aus­ge­ar­bei­te­te Geschich­te über eine Wet­te, einen gefähr­li­chen Dämon und Cas­sia und Beli­al, auf die im Rom der Ver­gan­gen­heit jede Men­ge Über­ra­schun­gen und Her­aus­for­de­run­gen war­ten. Zugleich endet ›Beli­al‹ mit einem Cliff­han­ger, der defi­ni­tiv nach der Fort­set­zung schreit. Ich bin jeden­falls gespannt, wie es wei­ter­ge­hen wird. Wer ›Beli­al‹ moch­te, wird ver­mut­lich auch ›Cas­sar­dim 1‹ sehr mögen. 

Buchinfo

Julia Dip­pel:
Beli­al

Göt­ter­krieg – Aus den Iza­ra-Chro­ni­ken
(Iza­ra, Band 5)
Unge­kürz­te Lesung mit Sven Macht und Jodie Ahl­born
Sil­ber­fisch, Ham­burg 2021
679 Minu­ten Lauf­zeit, EUR (D) 24,95 inkl. MwSt.
Ab 13 Jah­ren
ISBN 978−3−8449−2739−9

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Anne Fleck: Energy! [Rezension]

Von Energieräubern, Tipps und dem ›ENERGY!‹-Prinzip.

Mor­gens schon vol­ler Ener­gie auf­wa­chen und end­lich genug Kraft für all die Vor­ha­ben haben, die man hat, statt liter­wei­se Kaf­fee in sich rein­schüt­ten zu müs­sen. Flecks neu­es Buch ›Ener­gy!‹ will dabei hel­fen, dass dies nicht nur Wunsch­den­ken sein muss. 

Ganz gleich, ob es sich um das Auf­spü­ren heim­li­cher Ener­gie­räu­ber han­delt, wie stum­me Ent­zün­dun­gen oder Nah­rungs­mit­tel­in­to­le­ran­zen, oder dar­um, kon­kret aus dem »Müdig­keits­la­by­rinth« her­aus­zu­kom­men – Anne Flecks neu­es Buch ›Ener­gy!‹ ist vol­ler Wis­sen über mög­li­che Zusam­men­hän­ge, Emp­feh­lun­gen und prak­ti­schen Anleitungen. 

Flecks Schreib­stil ist dabei infor­ma­tiv, klar und zugleich zugäng­lich. Zwar kommt ein sol­ches The­ma nicht ohne Fach­be­grif­fe aus – hal­lo Mito­chon­dri­en und Toxo­plas­mo­se –, jedoch ohne das The­ma stär­ker zu ver­kom­pli­zie­ren als nötig.

»Anhal­ten­de Müdig­keit ist immer ein Warn­si­gnal des Körpers.«

Doch ›Ener­gy!‹ zeich­net sich nicht nur durch einen hohen Infor­ma­ti­ons­ge­halt aus. Auch Flecks Rezep­te im Pra­xis­teil kön­nen sich sehen las­sen. Zwar sind nicht alle Zuta­ten im Dis­coun­ter schnell zu fin­den, doch geschmack­lich kön­nen die Gerich­te überzeugen.

Deut­lich wird, wie lan­ge sich Fleck bereits mit den The­men Müdig­keit und Ernäh­rung beschäf­tigt und wie wich­tig ihr die­se sind. Natür­lich kann Fleck den Lesern und Lese­rin­nen die Arbeit nicht abneh­men, selbst auf Ursa­chen­su­che zu gehen, um her­aus­zu­fin­den, wor­an die eige­ne Müdig­keit und Erschöp­fung lie­gen könn­te, oder an der eige­nen Ernäh­rung zuschrau­ben. Aber ›Ener­gy!‹ gibt jede Men­ge Ansatz­punk­te, wie man der eige­nen Ener­gie­lo­sig­keit auf die Spur kom­men kann. 

»Die chro­nisch Müden zei­gen wie ein mensch­li­cher Warn­blin­ker an, dass in uns und um uns her­um Ener­gie­staub­sauger wir­ken, die wir lei­der bis­her zu oft verkennen.«

Ener­gy!‹ ent­hält neben jeder Men­ge Theo­rie auch einen umfang­rei­chen Pra­xis­teil. Fleck hat ein ›30-Tage-Energy!-Programm‹ zusam­men­ge­stellt, das sich in drei Pha­sen glie­dert. Momen­tan bin ich noch mit­ten drin in die­sem Selbst­ex­pe­ri­ment und wer­de berich­ten, sobald ich damit fer­tig bin. Bis­lang über­zeu­gen mich die Rezep­te sehr und machen Lust, weiterzumachen. 

Natür­lich ver­fügt ›Ener­gy!‹ auch über einen Anhang sowie Check­lis­ten und Leit­fä­den. Der Lesen­de kann sich also über eine Men­ge Input freuen.

»Der Mensch ist, was er isst, aber er ist letzt­lich auch nur das, war er ver­wer­ten kann.«

Vorläufiges Fazit zu ›Energy!

Ener­gy!‹ ist kein Buch, das man am Stück liest und hin­ter­her ist jede Müdig­keit weg. Es kann Anlei­tun­gen und Anre­gun­gen bie­ten, doch auf Spu­ren­su­che gehen muss der Lesen­de natür­lich selbst – oft­mals mit Arzt oder Ärz­tin. Den­noch kann es hel­fen, bei genau die­ser Spu­ren­su­che vor­an­zu­kom­men und den eige­nen Kör­per bes­ser ken­nen und ver­ste­hen zu ler­nen. Ein Weg zu einer gesün­de­ren Ernäh­rung inklu­si­ve. Wer sich für das The­ma Ernäh­rung inter­es­siert, kann ger­ne auch mal einen Blick in ›Reset your Body‹ wer­fen.

Buchinfo

Anne Fleck:
Ener­gy!

Der gesun­de Weg aus dem Müdig­keits­la­by­rinth
Mit 30-Tage-Selbst­hil­fe­pro­gramm
dtv, Mün­chen 2021
432 S., EUR (D) 25,- inkl. MwSt.
Hard­co­ver
ISBN 978−3−423−28277−2

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Eine Haf­tung der Rezen­sen­tin für Personen‑, Sach- oder Ver­mö­gens­schä­den ist ausgeschlossen.

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Doris Dörrie: Einladung zum Schreiben [Rezension]

50 Kapitel voller Schreibideen. 

Nicht nur für jene, die bereits Doris Dör­ries Buch ›Leben, Schrei­ben, Atmen‹ gele­sen haben, könn­te ihr neu­es Buch ›Ein­la­dung zum Schrei­ben‹ inter­es­sant sein. Auch für Dör­rie-Neu­lin­ge trifft dies zu.

Wäh­rend in ›Leben, Schrei­ben, Atmen‹ neben Ermun­te­run­gen zum Schrei­ben auch für das Erleb­te der Autorin Platz war, kon­zen­triert sich ›Ein­la­dung zum Schrei­ben‹ auf das eige­ne Schreiben.

In ihrem Buch lei­tet Dör­rie in 50 Kapi­teln mit den unter­schied­lichs­ten Schreib­im­pul­sen zum Schrei­ben an. Ob über Gum­mi­bär­chen, Löwen­zahn oder die Dun­kel­heit – bei der Viel­falt an Schrei­b­ideen ist sicher­lich für jeden etwas dabei. Dabei ist ›Ein­la­dung zum Schrei­ben‹ in ers­ter Linie kein Buch über das Schrei­ben, son­dern wie der Unter­ti­tel Schreib­jour­nal bereits ver­rät, ein Buch für das eige­ne Schrei­ben. Neben einer etwa halb­sei­ti­gen Ein­füh­rung sind in jedem Kapi­tel meh­re­re Sei­ten dafür vor­ge­se­hen, dass die Lesen­den die­se selbst fül­len können. 

»Ich schrei­be, um einen Sinn zu fin­den, obwohl es am Ende wahr­schein­lich kei­nen gibt. Schrei­bend erin­ne­re ich mich an mich selbst. Schrei­bend erfor­sche ich die Welt.«

Wer sich jede Woche ein ande­res Kapi­tel aus ›Ein­la­dung zum Schrei­ben‹ vor­nimmt, wird somit fast ein Jahr von Dör­ries Buch beglei­tet und zum Schrei­ben angeregt.

Dabei sind Dör­ries Regeln für das Schrei­ben, die sich an nicht mal zwei Hän­den abzäh­len las­sen, denk­bar leicht zu ver­ste­hen und dabei super effek­tiv. Allen vor­an die Auf­for­de­rung, eine bestimm­te Zeit am Stück zu schrei­ben und sich dabei weder zu unter­bre­chen noch zu bewerten.

»Wenn man schreibt, schreibt man immer über sich selbst. Schrei­bend hal­te ich mich am Leben und über­le­be. Jeden Tag wieder.«

Ein­la­dung zum Schrei­ben‹ ist eine Art geschütz­ter Raum für das eige­ne Schrei­ben. Auch vor der stän­di­gen Selbst­be­wer­tung und Selbst­ab­wer­tung will es durch sei­ne Regeln bewah­ren und somit dem Unge­schrie­be­nem die Chan­ce geben, end­lich geschrie­ben zu werden. 

»Und so ist dies also eine wei­te­re Ein­la­dung, die Schatz­kis­te der eige­nen Erin­ne­run­gen zu öff­nen und zu begrei­fen, dass nie­mand sonst auf der Welt genau die­sen Schatz besitzt, ihn her­vor­zu­ho­len, abzu­stau­ben und zu beschreiben.«

Obwohl ›Ein­la­dung zum Schrei­ben‹ nicht nur für Fans von Dör­ries Buch ›Leben, Schrei­ben, Atmen‹ zu emp­feh­len ist, kann die­ses ger­ne zusätz­lich gele­sen wer­den. Die­ses ist aus­führ­li­cher und kann dadurch einen zusätz­li­chen Moti­va­ti­ons­schub schenken.

Fazit zu ›Einladung zum Schreiben‹

Da ich bereits ›Leben, Schrei­ben, Atmen‹ super und sehr inspi­rie­rend und moti­vie­rend fand, wuss­te ich, dass ich ›Ein­la­dung zum Schrei­ben‹ unbe­dingt lesen muss. Ich mag Dör­ries ent­spann­ten und wert­neu­tra­len Ansatz, der ermun­tert und anregt. Beim Kauf von ›Ein­la­dung zum Schrei­ben‹ soll­te jedoch klar sein, dass es sich dabei nicht um ein Buch im klas­si­schen Sin­ne, son­dern um ein Schreib­jour­nal han­delt. Dies bedeu­tet, dass die frei­en Sei­ten zum Selbst­aus­fül­len im Buch die Mehr­zahl aus­ma­chen. Denn genau dar­um geht es dar­in: selbst ins Schrei­ben zu kommen.

Buchinfo

Doris Dör­rie:
Ein­la­dung zum Schrei­ben

Ein Schreib­jour­nal nach dem Best­sel­ler Leben, Schrei­ben, Atmen
Hard­co­ver Lei­nen
Dio­ge­nes, Zürich 2021
224 S., EUR (D) 16,- inkl. MwSt.
ISBN 978−3−257−07110−8

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In welcher Reihenfolge liest man Simon Becketts David Hunter-Reihe?

Man­che Buch­rei­hen beglei­ten uns über Jah­re. Manch­mal sto­ßen wir erst auf eine Rei­he, wenn die­se schon abge­schlos­sen ist, doch immer wie­der kommt es vor, dass wir auf den nächs­ten Band war­ten müs­sen. Das kann manch­mal ganz schön hart sein. Ich selbst wür­de meis­tens ger­ne direkt wei­ter lesen.

Als ich auf Simon Becketts David Hun­ter-Rei­he gesto­ßen bin, gab es die ers­ten vier Bän­de schon. Damit man beim Lesen der Rei­he nicht durch­ein­an­der kommt, hier ein klei­ner Spick­zet­tel der Reihenfolge:

Die Che­mie des Todes
David Hun­ter, Band 1
Über­setzt von: And­ree Hes­se
Rowohlt Taschen­buch, Ham­burg 2007
432 Sei­ten, EUR (D) 12,- inkl. MwSt.
ISBN: 978−3−499−24197−0

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Kal­te Asche
David Hun­ter, Band 2
Über­setzt von: And­ree Hes­se
Rowohlt Taschen­buch, Ham­burg 2008
432 Sei­ten, EUR (D) 12,- inkl. MwSt.
ISBN: 978−3−499−24195−6

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Lei­chen­bläs­se
David Hun­ter, Band 3
Über­setzt von: And­ree Hes­se
Rowohlt Taschen­buch, Ham­burg 2010
416 Sei­ten, EUR (D) 12,- inkl. MwSt.
ISBN: 978−3−499−24859−7

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Ver­we­sung
David Hun­ter, Band 4
Über­setzt von: And­ree Hes­se
Rowohlt Taschen­buch, Ham­burg 2012
448 Sei­ten, EUR (D) 12,- inkl. MwSt.
ISBN: 978−3−499−24866−5

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Toten­fang
David Hun­ter, Band 5
Über­setzt von: Sabi­ne Längs­feldKaren Wit­t­huhn
Rowohlt Taschen­buch, Ham­burg 2017
560 Sei­ten, EUR (D) 12,- inkl. MwSt.
ISBN: 978−3−499−25505−2

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Die ewi­gen Toten
David Hun­ter, Band 6
Über­setzt von: Sabi­ne Längs­feldKaren Wit­t­huhn
Wun­der­lich, gebun­de­ne Aus­ga­be, Ham­burg 2019
480 Sei­ten, EUR (D) 22,95 inkl. MwSt.
ISBN: 978−3−8052−5002−3

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Simon Becketts David Hunter-Reihe

Und, Lust bekom­men? Ich kann die Rei­he jeden­falls wärms­tens emp­feh­len, bis­lang gefal­len mir Band 2 und 4 am bes­ten und freue mich schon rie­sig auf mehr von David Hunter.

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