Melinda Mullet: Whisky mit Mord [Rezension]

Melinda Mullet: Whisky mit Mord [Rezension]

Das Erbe des Onkels. 

bookcoverDie begab­te und erfolg­rei­che Jour­na­lis­tin Abi­ga­il Logan erbt die Destil­le­rie ihres Onkels in Schott­land. Doch Abi ist alles ande­re als eine Ken­ne­rin von Whis­kys und froh, dass sie das Erbe ihres Onkels nicht allein besich­ti­gen muss.

Beglei­tet von ihrem Kol­le­gen Patrick und ihrem Ter­ri­er Liam reist sie nach Schott­land und betritt in eine Welt, von der sie bis­lang kei­ne Ahnung hat­te. Obwohl sie ihrem Onkel sehr nah stand, hat sie die Destil­le­rie noch kein ein­zi­ges Mal besucht. Und in Schott­land wird sie jeden Ver­bün­de­ten brauchen. 

Schon bevor Abi an der Destil­le­rie ankommt, erhält sie selt­sa­me Post, doch bei Abbey Glen ange­kom­men, häu­fen sich die Dro­hun­gen gegen sie. All­zu deut­lich macht man ihr, dass weder eine Frem­de noch eine Frau als neue Besit­ze­rin der Destil­le­rie gedul­det wer­den wür­de. Doch Abi wäre nicht Abi, wenn sie sich dadurch ent­mu­ti­gen las­sen würde.

»Ben war in mei­ner dun­kels­ten Stun­de für mich da gewe­sen, und am Ende hat­te ich ihn im Stich gelas­sen. Über fünf­und­zwan­zig Jah­re waren ver­gan­gen, doch die Erin­ne­rung dar­an, wie ich allein und ver­ängs­tigt im Kran­ken­haus auf­wach­te, war mir noch so frisch im Gedächt­nis, als wäre es ges­tern gewesen.«

Doch Dro­hun­gen und selt­sa­me Post sind nicht das Ein­zi­ge, das Abi in Schott­land erwar­tet. Unbe­kann­te schlei­chen um ihr Haus und sabo­tie­ren die Destil­le­rie. Selbst bei die­sen Taten bleibt es jedoch nicht, kurz nach ihrer Ankunft wird eine Lei­che in einem Whis­key-Fass in Abbey Glen gefunden.

Für die Poli­zei ist klar, dass Abi sich aus den Ermitt­lun­gen raus­hal­ten soll. Doch dies hält die Jour­na­lis­tin nicht davon ab, mit Erfolg eige­ne Nach­for­schun­gen anzu­stel­len, die sie einen genau­en Blick auf die Geschich­te der Destil­le­rie und der dort arbei­ten­den Men­schen wer­fen lässt.

»Abbey Glen, das ist einer der ange­sag­tes­ten auf­stre­ben­den Her­stel­ler von Sin­gle Malt Whis­ky in Schott­land. Klein und sehr teu­er, eine Nobel­de­stil­le­rie. Wirk­lich etwas, das zu Ben passt. Ech­te Klasse.«

Whis­ky mit Mord‹ lebt von viel­fäl­ti­gen Cha­rak­te­ren, einer Prot­ago­nis­tin, die nicht auf den Mund gefal­len ist, und dem Zau­ber Schott­lands. Fast jeder scheint etwas zu ver­ber­gen zu haben und auch um die Destil­le­rie ran­ken sich zahl­rei­che Geschichten. 

Die Hand­lung ist dicht, die Ereig­nis­se nach­voll­zieh­bar und zugleich über­ra­schend. Nach und nach ent­steht so durch die Hin­ter­blie­be­nen ein Bild von Abis Onkel Ben, der sich mit dem Erbe eini­ges gedacht zu haben scheint.

Fazit zu ›Whisky mit Mord

Whis­ky mit Mord‹ ist eine span­nen­de Kom­mu­ni­ka­ti­on aus Geheim­nis­sen, der Auf­klä­rung eines Ver­bre­chens und den per­sön­li­chen Bezie­hun­gen, der Leu­te um Abby Glen. Ich bin jeden­falls schon sehr gespannt, wie es mit der Rei­he wei­ter­ge­hen wird und was Abi­ga­il Logan im zwei­ten Band, ›Whis­ky für den Mör­der‹ erwar­ten wird.

Buchinfo

Melinda Mullet: Whisky mit Mord [Cover]

Melin­da Mul­let
Whis­ky mit Mord

Kri­mi­nal­ro­man
Abi­ga­il Logan-Rei­he, Band 1
Übersetzer/in Ulri­ke See­ber­ger
Gele­sen von: Kat­rin Heß
Auf­bau Audio, Ber­lin 2020
683 Minu­ten., EUR (D) 9,99 inkl. MwSt.
ISBN 978−3−96105−128−1

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2 Kommentare zu „Melinda Mullet: Whisky mit Mord [Rezension]

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