Harlan Coben: Ich vermisse dich [Rezension]

Harlan Coben: Ich vermisse dich [Rezension]

Was ihr Ex ihr verschwieg. 

bookcoverKat Dono­van, Detec­ti­ve bei der Kri­mi­nal­po­li­zei, gehört zu jenen Frau­en, die nicht auf den Mund gefal­len sind. Schon ihr Vater war bei der Poli­zei, der vor fast zwan­zig Jah­ren ermor­det wurde. 

Und mit dem Tod ihres Vaters hat sich auch ihr dama­li­ger Ver­lob­ter von ihr ent­frem­det und sie ver­las­sen. Seit­dem klafft ein Loch in Kats Leben, das durch die Arbeit nicht gefüllt wer­den kann. 

Der Mann, der für den Mord an ihrem Vater hin­ter Git­tern sitzt, liegt im Ster­ben. Ein letz­tes Mal ver­sucht Kat von ihm zu erfah­ren, wer den Mord an ihrem Vater in Auf­trag gab und war­um. Zur glei­chen Zeit hat ihre Freun­din Sta­cy die Idee, Kat Dono­van bei einer Online-Sin­gle­bör­se anzumelden.

»Man erfährt viel über Bezie­hun­gen, wenn der eige­ne Job gewis­ser­ma­ßen dar­in besteht, sie zu zer­stö­ren. Die Wahr­heit ist aber, dass es in fast jeder Bezie­hung Bruch­stel­len gibt. Jede Bezie­hung hat Ris­se und Sprünge.«

Doch was, wenn die Sin­gle­bör­se dir nicht hilft, auf ande­re Gedan­ken zu kom­men, son­dern dir das Bild dei­nes Ex-Ver­lob­ten vorschlägt? 

bookcoverUnd wäh­rend Kat in ›Ich ver­mis­se dich‹ dar­an zu kau­en hat, dass ihr Ex-Ver­lob­ter plötz­lich wie­der in Reich­wei­te scheint und der ver­ur­teil­te Mör­der ihres Vaters ster­ben könn­te, ohne ihr ihre letz­ten Fra­gen beant­wor­tet zu haben, braucht ein Jun­ge Kats Hilfe.

Men­schen ver­schwin­den, wäh­rend die noch unge­lös­ten Fra­gen in Kats Ver­gan­gen­heit wie­der in die Gegen­wart rei­chen. Wäh­rend sich alles mehr und mehr zu ver­mi­schen und zu ver­wi­schen scheint, stellt sich bald die Fra­ge, wem Kat noch ver­trau­en und glau­ben kann. Und vor allem – kann sie ihrem eige­nen Urteil noch trauen?

»Meis­tens emp­fand sie nur glü­hen­den Hass für ihn, manch­mal wur­de ihr jedoch klar, dass es war, als wür­de sie eine Pis­to­le has­sen. Er war die Waf­fe, mehr nicht.«

Fazit zu ›Ich vermisse dich

Coben ver­steht es, in ›Ich ver­mis­se dich‹ eine span­nen­de und erschre­cken­de Hand­lung mit den Geschich­ten der Figu­ren zu ver­we­ben. Ein Sog ent­steht, der durch über­ra­schen­de Wen­dun­gen, klu­ge Dia­lo­ge und glaub­haf­te Cha­rak­te­re durch das Buch treibt. Ein Thril­ler, der in Atem hält.

Buchinfo

coben ich vermisse dich

Har­lan Coben:
Ich ver­mis­se dich

Thril­ler
Aus dem Ame­ri­ka­ni­schen von Gun­nar Kwisin­ski
Gold­mann, Mün­chen 2016
512 S., EUR (D) 9,99 inkl. MwSt.
Roman, Taschen­buch, Klap­pen­bro­schur
ISBN 978−3−442−48435−5

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