Walter Moers: Ensel und Krete [Rezension]

Von Hexen, Bir­ken und dem Unheim­li­chen. Ich kann nicht genau sagen, war­um, aber bei den Büchern von Wal­ter Moers habe ich auf den ers­ten ca. 100 Sei­ten oft das Gefühl, dass die­ses Buch dies­mal nichts für mich ist. So ging es mir bei den gro­ßen ›Zamonien‹-Romanen und jetzt auch bei ›Ensel und Kre­te‹. Zwar mag … Wal­ter Moers: Ensel und Kre­te [Rezen­si­on] wei­ter­le­sen

Doris Dörrie: Leben, schreiben, atmen [Rezension]

Von der Kunst, sich Zeit zu neh­men. Hast du als Kind gelo­gen? Hast du schon­mal etwas ver­lo­ren, oder jeman­den? Schrei­be über dein Eltern­haus, was ist noch da? So oder so ähn­lich lau­ten eini­ge der Fra­gen und Anre­gun­gen, die Doris Dör­rie in ihrem neu­en Buch Leben, schrei­ben, atmen für den Leser bereit­hält. In 50 Kapi­teln, die … Doris Dör­rie: Leben, schrei­ben, atmen [Rezen­si­on] wei­ter­le­sen

Neuerscheinungen 2020

2019 ist zu Ende gegan­gen und 2020 hat begon­nen. Die Ver­lags­vor­schau­en für (Frühjahr/Sommer) 2020 lie­gen bei vie­len Ver­la­gen vor und ver­spre­chen ein span­nen­des neu­es Lese­jahr in vie­len Gen­res. Bücher, die mir bereits jetzt ins Auge gesprun­gen sind und auf deren Erschei­nen ich mich schon sehr freue, stel­le ich Euch ger­ne vor. Ver­mut­lich wer­den über das … Neu­erschei­nun­gen 2020 wei­ter­le­sen

Nikoletta Kiss: Das Licht vergangener Tage [Rezension]

Von Kan­ten, Ker­ben und Zukunfts­wün­schen. Als sich der jun­ge Kunst­stu­dent Ist­ván und die ange­hen­de Schau­spie­le­rin Rebe­ka ken­nen­ler­nen, sind die bei­den noch am Anfang ihrer Kar­rie­re. Obwohl Ist­ván ein talen­tier­ter Künst­ler ist, bekommt er durch sei­ne Male­rei bereits früh Pro­ble­me. Rebe­ka hin­ge­gen, die aus gutem Hau­se kommt und alle Regeln der Eti­ket­te beherrscht, wird schon bald … Niko­let­ta Kiss: Das Licht ver­gan­ge­ner Tage [Rezen­si­on] wei­ter­le­sen

Daniel Kehlmann: F [Rezension]

Vom Zufall und von Fügun­gen. Als ein Vater mit sei­nen drei Söh­nen von zwei ver­schie­de­nen Frau­en einen Aus­flug zum Hyp­no­ti­seur macht, ahnen die vier nicht, was die Fol­gen sein wer­den: Der Vater ver­lässt im Anschluss auch sei­ne zwei­te Lebens­ge­fähr­tin und mit ihr sei­ne drei jugend­li­chen Söh­ne. Als die drei Söh­ne erwach­sen wer­den, wäh­len sie die … Dani­el Kehl­mann: F [Rezen­si­on] wei­ter­le­sen

Theresa Lachner: Lvstprinzip [Rezension]

Humor­voll, unver­blümt und ehr­lich. »10 Tipps, wie Sie ihn um den Ver­stand brin­gen. Sie wer­den nie glau­ben, was Tipp 7 mit ihm gemacht hat!«? Dan­ke, nein – nicht bei The­re­sa Lach­ner. Für ein Buch von einer Autorin, die Deutsch­lands größ­ten Sex-Blog betreibt, und das den spre­chen­den Namen ›Lvst­prin­zip‹ trägt, dreht es sich in die­sem Buch … The­re­sa Lach­ner: Lvst­prin­zip [Rezen­si­on] wei­ter­le­sen

Julia Dippel: Cassardim [Rezension]

Über ein jun­ges Mäd­chen und die Geheim­nis­se ihrer Eltern. Als wäre im Leben der nicht auf den Mund gefal­le­nen Icher­zäh­le­rin nicht sowie­so schon vie­les uner­klär­lich und son­der­bar, brin­gen ihr Vater und ihre Brü­der eines Tages einen Gefan­ge­nen in das Fami­li­en­an­we­sen. Obwohl Ama­ia dies ver­ges­sen soll – ande­re ver­ges­sen zu las­sen ist eine Spe­zia­li­tät ihrer Eltern … Julia Dip­pel: Cas­sar­dim [Rezen­si­on] wei­ter­le­sen

Ingeborg Bachmann: Liebe: Dunkler Erdteil [Rezension]

Gedich­te aus den Jah­ren 1942–1967. Es dau­er­te nach dem Tod von Inge­borg Bach­mann im Jah­re 1973 kaum vier Jah­re, bis der nach ihr benann­te Inge­borg-Bach­mann-Preis 1977 zum ers­ten Mal ver­lie­hen wur­de. Seit­dem wird der Preis ein­mal im Jahr ver­lie­hen und ist zu einer der bedeu­tends­ten lite­ra­ri­schen Aus­zeich­nun­gen im deut­schen Sprach­raum gewor­den. ›Lie­be: Dunk­ler Erd­teil‹ ent­hält … Inge­borg Bach­mann: Lie­be: Dunk­ler Erd­teil [Rezen­si­on] wei­ter­le­sen

Meik Wiking: Die Kunst der Guten Erinnerung [Rezension]

Vom Erzäh­len und vom Erin­nern. Sich die Geschich­ten aus dem letz­ten Som­mer­ur­laub erzäh­len, gemein­sam Fotos aus dem letz­ten Jahr anse­hen oder noch ein­mal lus­ti­ge Momen­te des gest­ri­gen Abends nach­er­zäh­len: Wer dem Erzäh­len schö­ner Momen­te in sei­nem All­tag Platz ein­räumt, tut bereits eini­ges für dau­er­haft gute Erin­ne­run­gen und das eige­ne Glück. Obwohl Meik Wikings neu­es Buch … Meik Wiking: Die Kunst der Guten Erin­ne­rung [Rezen­si­on] wei­ter­le­sen

Daniel Kehlmann: Tyll [Rezension]

Von Men­schen und Nar­ren. Geschich­ten über Till Eulen­spie­gel kennt man bereits seit dem 14. und 15. Jahr­hun­dert. Mal Dil oder Dyl genannt, mal Ulens­pe­gel oder Ulen­spie­gel, war nicht nur sein Name über die Zeit aller­lei Ver­än­de­run­gen unter­wor­fen. Was um 1510 lite­ra­risch unter dem Titel ›Ein kurtzwei­lig lesen von Dyl Vlen­spie­gel‹ begann, greift Dani­el Kehl­mann über … Dani­el Kehl­mann: Tyll [Rezen­si­on] wei­ter­le­sen